Anzeige
29. September 2017, 10:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hochwasser waren 2016 besonders teuer

Wasser richtet laut dem Versicherer Allianz mehr Schäden an als Wind. Nach einer Analyse des Konzerns kommen Hochwasserschäden zwar wesentlich seltener vor als Sturmschäden, sind im Schnitt aber sehr viel teurer, wie die Allianz Deutschland am Donnerstag berichtete.

Shutterstock 703954321 in Hochwasser waren 2016 besonders teuer

Die Beseitigung eines Hochwasserschadens ist im Schnitt sehr viel aufwendiger als die eines Sturmschadens.

Die Kunden der größten deutschen Versicherung meldeten 2016 über 252.000 Sturm- und Hagelschäden. Dem gegenüber steht eine relativ geringe Zahl von 16.000 Überschwemmungs- und Starkregenmeldungen.

Indes ist die Beseitigung eines Hochwasserschadens im Schnitt sehr viel aufwendiger: fast 6.600 Euro, mehr als das Vierfache des durchschnittlichen Sturmschadens von gut 1.600 Euro. “Hochwasserschäden sind besonders teuer”, sagte Vorstandsmitglied Mathias Scheuber.

60 Prozent der Gebäude nicht versichert

Zwar war 2016 ein weit weniger stürmisches Jahr als 2015: Die Zahl der bei der Allianz gemeldeten Unwetterschäden sank um die Hälfte auf 152.000. Doch da wegen der zerstörerischen Fluten im Sommer 2016 der durchschnittliche Schadenfall teurer kam, fiel der Rückgang der Kosten wesentlich geringer aus: Die Versicherung zahlte 297 Millionen Euro an ihre Kunden, knapp 80 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

Allerdings sind nach den Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) etwa 60 Prozent der Gebäude hierzulande nicht gegen Überschwemmungsschäden durch Starkregen versichert. “Der Preis wird überschätzt und das Risiko unterschätzt”, sagte Allianz-Manager Scheuber. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Neuer Marketingchef beim Versicherer Die Bayerische

Joachim Zech (50) übernimmt zum 1. Oktober 2018 die Aufgabe als Leiter Marketing bei der Versicherungsgruppe die Bayerische. Er wird neben den klassischen Marketingfunktionen insbesondere die Onlineaktivitäten der Gruppe maßgeblich steuern als Hauptgeschäftsführer der darauf ausgerichteten Tochter Bayerische Online-Versicherungsagentur und -Marketing GmbH.

mehr ...

Immobilien

Immobilieneigentümer wohnen ein Drittel günstiger als Mieter

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist in allen Regionen Deutschlands günstiger als das Wohnen zur Miete. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Wohnkostenreport des Unternehmens Accentro und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Dies gelte trotz hoher Immobilienpreise auch für die Metropolen.

mehr ...

Investmentfonds

Die Inflation ist nicht auf Dauer besiegt

Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag fragt sich Darren Williams von Alliance Bernstein, ob Europa die Inflationswende bevorsteht. Aus seiner Sicht gibt es einige Argumente, die dafür sprechen. Es sei gefährlich zu glauben, dass die Inflation besiegt ist. Gastbeitrag von Darren Williams, Alliance Bernstein

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia gibt weiteren Publikumsfonds in den Vertrieb

Die Patrizia GrundInvest hat den Vertrieb ihres siebten Publikumsfonds gestartet. Er investiert in einer deutschen Tourismusregion. Zudem kündigt das Unternehmen vier weitere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger noch für dieses Jahr an.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...