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5. September 2017, 15:12
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Rente: Der Staat soll es richten

48 Prozent der Deutschen sehen die alleinige Verantwortung für ihre Rente beim Staat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Canada Life unter 2.051 Bundesbürgern durchgeführt hat. 41 Prozent der Befragten sehen einen Teil der Verantwortung auch beim Bürger.

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Trotz des Wunsches nach staatlicher Verantwortung herrscht große Skepsis, wenn es um die eigene gesetzliche Rente geht.

Für sie soll der Staat nur eine Mindestrente sichern und der verbleibende Betrag privat geleistet werden. Lediglich vier Prozent sind der Meinung, jeder sollte eigenverantwortlich vorsorgen.

Trotz des Wunsches nach staatlicher Verantwortung herrscht laut Umfrage große Skepsis, wenn es um die eigene gesetzliche Rente geht. Insgesamt zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass ihre persönliche staatliche Rente wahrscheinlich eher nicht (21 Prozent) oder überhaupt nicht (45 Prozent) ausreichen wird, um den aktuellen Lebensstandard im Alter zu sichern. Nur elf Prozent glauben, dass ihre gesetzliche Rentenleistung zur Deckung des Lebensstandards eher (acht Prozent) oder voll und ganz (zwei Prozent) genügt.

Bereitschaft zum Sparen groß

Dabei ist die Bereitschaft zum Sparen in der Bevölkerung laut Umfrage groß: Insgesamt 47 Prozent würden bei etwaigen Steuerersparnissen nach der Bundestagswahl das Geld zunächst beiseite legen und später über die Verwendung nachdenken. 14 Prozent würden direkt in eine private Renten- oder Berufsunfähigkeitsversicherung investieren. Nur 17 Prozent würden das Geld sofort für privaten Konsum ausgeben. (kb)

Foto: Shutterstock

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