25. Oktober 2018, 12:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fünf Gründe, warum Makler ihre Bestände nicht auslaufen lassen sollten

Makler sind eigentlich Vorsorgespezialisten, die Zukunft des eigenen Geschäftes ist allerdings oft ein blinder Fleck. Mehr als die Hälfte ist heute schon über 50 Jahre alt und bei vielen ist die Nachfolge noch völlig offen.

Gastbeitrag von Philipp Kanschik, Policen Direkt

Fünf Gründe, warum Makler ihre Bestände nicht auslaufen lassen sollten

Philipp Kanschik: “Vor allem kleinere Vermittler warten oft vergeblich auf attraktive Angebote zum Unternehmensverkauf.”

Dies gilt insbesondere für den Großteil der Vermittler, der regional verwurzelt als Einzelunternehmer agiert. Vor dem Hintergrund eines fehlenden Nachfolgers und wenig attraktiver Verkaufspreise lassen viele Makler im Ruhestand ihre Kunden daher einfach “auslaufen“.

Dabei (miss-)verstehen sie die weiterhin fließende Bestandscourtage als Rente. Warum dies keine gute Lösung für Makler ist, erfahren Sie im Folgenden:

Fünf Gründe, die gegen das Auslaufenlassen von Beständen sprechen:

Betreuungs- und Weiterbildungspflichten bleiben bestehen:

Jeder Makler hat, solange er als solcher registriert ist, eine Betreuungspflicht. Das heißt unter anderem: Makler müssen für Vorsorgekunden einmal pro Jahr ermitteln, ob ihre Kunden noch adäquat versichert sind.

Dahinter steht auch die neue Vermittlerrichtlinie IDD2, diese gilt auch im Rentenalter. Experten sind sich weitgehend einig, dass die laufende Betreuung grundsätzlich obligatorisch ist. Ein Makler im Ruhestand macht sich also rechtlich angreifbar.

Seite zwei: Regulatorische Anforderungen

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Versicherungen

„Unsere Geschäftsstrategie geht auf“- Continentale mit ausgezeichneter Bilanz

Die Continentale Versicherungsgruppe hat ihre Bilanzzahlen für 2019 veröffentlicht. Dank eines Zuwachses von 3,8 Prozent überstiegen die Beitragseinnahmen mit 4,02 Milliarden Euro im selbst abgeschlossenen Geschäft zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Marke von vier Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

Servicewohnen für Senioren: Der zweite Boom der Babyboomer

Die Geschichte der Babyboomer ist eine Erfolgsstory. Geboren in den Jahren des Wirtschaftswunders, sorgten sie in den vergangenen Jahrzehnten für eines der wirtschaftlich stärksten und politisch stabilsten Länder der Welt. Auch deshalb zählt diese Generstion zu den wohlhabendsten der Geschichte. Doch in den 2020er Jahren werden die Babyboomer in eine neue Phase ihres Lebens und größtenteils in den Ruhestand treten. Daraus ergeben sich gute Chancen für Privatinvestoren, die in Immobilien investieren möchten. Ein Beitrag von Dr. Michael Held, Vorstandsvorsitzender der Terragon AG

mehr ...

Investmentfonds

Fidelity bringt neue Nachhaltigkeits-ETFs

Fidelity International (Fidelity) erweitert seine Palette an Nachhaltigkeitsfonds mit der Auflegung von drei aktiv verwalteten ESG-ETFs.

mehr ...

Berater

BaFin untersagt öffentliches Angebot von Inhaber-Teilschuldverschreibungen

Die Finanzaufsicht BaFin hat das öffentliche Angebot von Inhaber-Teilschuldverschreibungen mit der Bezeichnung „ADCADA.healthcare Bond“ der ADCADA.healthcare GmbH durch die adcada GmbH untersagt. Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen mit der Behörde aneinander gerät.

mehr ...

Sachwertanlagen

Kabinett beschließt Grundlage für Ausbau der Windkraft auf See

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine gesetzliche Grundlage für einen stärkeren Ausbau der Windkraft in Nord- und Ostsee auf den Weg gebracht. Geplant ist, das Ausbauziel von 15 Gigawatt auf 20 Gigawatt Leistung bis 2030 anzuheben.

mehr ...

Recht

Rechtsschutzversicherung: Deckungszusage unter Vorbehalt

Das OLG Braunschweig hat sich im Rahmen von Deckungszusagen von Rechtsschutzversicherungen mit der Frage zu befassen gehabt, ob ein Widerruf einer Kostendeckungszusage wegen vorsätzlicher Herbeiführung des Versicherungsfalles durch den Versicherungsnehmer zulässig ist (OLG Braunschweig, Beschluss vom 4.März 2013 – 3 U 89/12). Gastbeitrag von Rechtsanwalt Björn Thorben M. Jöhnke

mehr ...