24. Januar 2018, 10:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Jeder Zweite in Deutschland fürchtet Ausbeutung seiner Daten

Jeder Zweite in Deutschland befürchtet eine Ausbeutung seiner Daten im Internet. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Institute Yougov und Sinus äußerten 56 Prozent der Befragten Zweifel, dass ihre persönlichen Informationen geschützt sind. Fast genauso viele, nämlich 55 Prozent, haben das Gefühl, keine Kontrolle über ihre Daten im Internet zu haben.

Shutterstock 556315513 in Jeder Zweite in Deutschland fürchtet Ausbeutung seiner Daten

86 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Online-Nutzerkonten mit mindestens zwei unterschiedlichen Passwörtern zu sichern, 25 Prozent von ihnen haben mehr als zehn verschiedene.

Insgesamt sagten 93 Prozent der 2.048 online befragten Teilnehmer, der Schutz ihrer Daten sei ihnen wichtig. 64 Prozent meinten, man könne diesem Thema gar nicht genug Bedeutung zuschreiben. 29 Prozent monierten übertriebenen Datenschutz.

Die Nutzer versuchen durchaus, sich selbst zu schützen. 86 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Online-Nutzerkonten mit mindestens zwei unterschiedlichen Passwörtern zu sichern, 25 Prozent von ihnen haben mehr als zehn verschiedene. Nur zwei Prozent nutzen überall dieselbe Buchstaben- oder Ziffernfolge.

Datenkraken werden vorsichtig genutzt

Die als Datenkraken kritisierten sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. werden vorsichtig genutzt: Rund 73 Prozent der Befragten machen zwar von den Angeboten Gebrauch; 82 Prozent von ihnen haben aber zumindest die Privatsphäre-Einstellungen angepasst. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DIA: Rentenkommission steht mit leeren Händen da

„Aufgabe nicht erfüllt. Dieses knappe Fazit müsste die Rentenkommission heute bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse ziehen, wenn sie ehrlich wäre“, erklärte Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

mehr ...

Immobilien

Wichtige Schutzmaßnahmen für Kleinvermieter und kleine Immobilienunternehmen fehlen noch

„Die Kündigungsschutzmaßnahmen für Mieter sind wichtig und richtig. Gleichwohl darf die Rettung der Mieter nicht bei den Vermietern abgeladen werden. Der Kleinvermieterschutz kommt derzeit zu kurz. Private Kleinvermieter dürfen nicht zu den großen Verlierern der Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise werden.“ Das sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD, heute nach der Verabschiedung des umfangreichen Corona-Hilfspakets im Bundesrat.

mehr ...

Investmentfonds

Banken werden die Rezession besser meistern, als vom Markt erwartet

Ein Kommentar von Sebastian Angerer und Ivor Schucking, Research Analysts bei der Legg-Mason-Boutique Western Asset Management, zu den Perspektiven der Banken bei einem Konjunktureinbruch.

mehr ...

Berater

AfW bietet Übersicht zu Corona-Fördermitteln

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt, um die Folgen der Coronakrise zumindest abzumildern. Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung gibt nun allen Vermittlern eine Übersicht über mögliche Fördermöglichkeiten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lloyd Fonds beendet weiteren Holland-Fonds mit Gesamtüberschuss

Die Lloyd Fonds Gruppe hat im März 2020 ein Fondsobjekt in Utrecht an einen französischen institutionellen Investor verkauft. Das teilt das Unternehmen anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2019 mit. Die BaFin erteilte zudem eine weitere KWG-Zulassung. Die Hauptversammlung wird wegen Corona verschoben.

mehr ...

Recht

EuGH: Widerrufsrecht im Darlehensvertrag muss klar formuliert sein

Darlehensverträge müssen klare und für Verbraucher verständliche Hinweise auf den Beginn von Widerspruchsfristen enthalten. Dies hat der Europäische Gerichtshof am Donnerstag zu einem Fall aus Deutschland klargestellt (Rechtssache C-66/19).

mehr ...