7. Juni 2018, 13:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Munich Re: Schwere Unwetter sind Vorboten der Zukunft

Die schweren Unwetter der vergangenen Wochen sind nach Einschätzung des weltgrößten Rückversicherers Munich Re nur Vorboten der Zukunft. Seit etwa zwanzig Jahren gibt es in der Nordhälfte Europas im Frühjahr deutlich häufiger Unwetter mit Starkregen.

Munich Re: Schwere Unwetter sind Vorboten der Zukunft

Der Rückversicherer betreibt eine eigene Klimaforschungsabteilung und analysiert weltweite Unwetterdaten.

Nach Klimamodell-Studien werde es künftig häufiger “konvektive Starkniederschläge” und mehr Hitze- und Trockenperioden geben, sagte am Donnerstag Eberhard Faust, Forschungsleiter für Klimarisiken und Naturgefahren bei Munich Re.

“Die Wetterabläufe der vergangenen Wochen passen also grob in das Bild, dass uns der Klimawandel in der Zukunft noch viel häufiger zeigen wird.”

Der Münchner Konzern betreibt eine eigene Klimaforschungsabteilung und analysiert weltweite Unwetterdaten – als Grundlage für die Risikoabschätzung im Versicherungsgeschäft.

Schwere Gewitter in West- und Süddeutschland möglich

Seit Mitte Mai komme es insbesondere südlich einer Linie von Emden nach Chemnitz örtlich zu Starkregen und Überflutungen, sagte Faust.

Lokal habe es mehrfach so stark geregnet wie es im Schnitt einmal in hundert Jahren zu erwarten wäre. “Von der derzeitigen Wetterlage mit Gewitterneigung können weiterhin vor allem West- und Süddeutschland über die kommenden Tage betroffen sein.”

Die aktuelle Wetterlage ähnele dem Mai und Juni 2016, als eine Serie schwerer Gewitter niederging, die insgesamt einen Schaden in Höhe von 2,6 Milliarden Euro anrichteten. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Rückversicherung:

US-Steuerreform belastet Talanx-Gewinn

Hannover Rück bringt weitere Sonderdividende ins Spiel

Softbank und Swiss Re finden nicht zusammen – Keine Beteiligung

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Freizeitspaß oder New Mobility?

Seit Juni sind E-Scooter in Deutschland offiziell zugelassen. Das Interesse scheint groß. Aktuelle Befragungswerte zeichnen ein gemischtes Bild. Laut GfK haben 5 Prozent der Befragten in Deutschland  bis Anfang Juli einen E-Scooter getestet und weitere 25 Prozent möchten eine Fahrt damit ausprobieren oder denken über einen Kauf nach. 70 Prozent zeigen hingegen gar kein Interesse.

mehr ...

Immobilien

»Nur der Wohnungsneubau hilft gegen die Knappheit«

Niedrigzinsen und Politik sorgen für Dynamik auf den Immobilienmärkten, sowohl in Deutschland als auch im Nachbarland Österreich, denn Wohnraum ist ein rares Gut. Der auf Immobilienbeteiligungen und -entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund fokussiert sich nicht nur auf deutsche A-Städte, sondern verstärkt seine Ambitionen seit einigen Jahren auch in Wien. 

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

EU-Parlament stimmt für Lagarde als künftige EZB-Chefin

Christine Lagarde soll Anfang November den bisherigen Amtsinhaber Mario Draghi an der Spitze der EZB ablösen. Auf die erste Frau auf dem Posten wartet aber kein entspannter Arbeitsanfang – ihr Vorgänger hinterlässt ihr ein dickes Maßnahmenpaket.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...