16. Oktober 2018, 06:45
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Rechtschutz: Sinn oder Unsinn? Eine Frage der Perspektive

“Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus“, lautet ein römisches Sprichwort: “Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand”.  Wer eine ungefähre Ahnung hat, wie hoch die Kosten bei Rechtsstreitigkeiten sein können, und wie ungewiss deren Ausgang bei fehlender juristischer Unterstützung, dürfte die Möglichkeiten des Rechtsschutzes zu schätzen wissen.

Rechtschutz - Sinn oder Unsinn? Alles eine Frage der Perspektive

“Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand”, lautet ein römisches  Sprichwort. Glücklicherweise gibt es ja noch die Möglichkeit, sich rechtlichen Beistand zu holen.

Nun hat die Württembergische Versicherung AG, ein Unternehmen der Wüstenrot & Württembergische-Gruppe, neue Rechtsschutztarife eingeführt.

Das Angebot der Württembergischen besteht aus Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz, Mieter- und Vermieterrechtsschutz sowie aus Strafrechtsschutz.

Welche Bereiche abgesichert werden sollen, muss laut Wüstenrot & Württembergischer allerdings im Rahmen einer Beratung individuell geprüft werden.

Was ist künftig mitversichert?

Die neuen Rechtsschutztarife der Württembergischen Versicherung für Privatpersonen beinhalten jetzt auch die selbstständige nebenberufliche Tätigkeit im Privatbereich bis zu einer Umsatzgrenze von 10.000 Euro pro Jahr. Bisher galt der Tarif lediglich für nicht selbstständige Arbeit.

Mitversichert sind künftig – in begrenztem Umfang – außerdem Assistance- und Beraterleistungen im Zusammenhang mit dem Neubau oder Erwerb einer Immobilie, dem Ehegatten- und Kinderunterhalt, der Eigenbedarfskündigung als Vermieter, Gutachten beim Autokauf sowie der Überprüfung von Nebenkostenabrechnungen als Mieter.

Seite 2: Unternehmensrechtsschutz inklusive

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1 Kommentar

  1. Wie alles hat der Nutzen einer Rechtsschutzversicherung zwei Seiten. Vordergründig schützt sie vor dem Prozesskostenrisiko und übernimmt die Verfahrenskosten im Falle eines Prozesses. Allerdings wird nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz reguliert, und dies kann bei komplizierten und aufwendigen Streitfällen dazu führen, dass möglicherweise der für das Fachgebiet gewünschte Anwalt nur gegen Honorarvereinbarung den Fall übernimmt. Hier sollte bereits im Vorfeld ein Versicherungsberater mit einer Zulassung nach §34e hinzugezogen werden.

    Kommentar von Wolfgang Schäfer — 16. Oktober 2018 @ 15:11

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