10. Oktober 2018, 13:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kein Geld für Vorsorge? Wie Berater trotzdem punkten

Viele Berater können ein Lied davon singen: Man berät den Kunden, der durchaus die Wichtigkeit einer bedarfsgerechten Vorsorge verstanden hat, doch ihm fehlt es am nötigen Kleingeld. Was tun?

Kein Geld für Vorsorge? Wie Berater trotzdem punkten

Wie bei guter Vorsorge Beiträge gespart werden können, erklärt Universa.

Bei der Privat-Haftpflichtversicherung hilft es den Experten von Universa zufolge, eine beitragssparende Selbstbeteiligung zu vereinbaren oder bei Bausteintarifen einzelne Leistungsbausteine später nachzuversichern.

Bei anderen Versicherungen, bei denen eine Gesundheitsprüfung stattfindet, sollte allerdings nicht zu lange gewartet werden. Denn in jungen Jahren sind Vorerkrankungen, die zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen oder im schlimmsten Fall zu einer Ablehnung führen können, noch seltener.

Frühzeitiger BU-Start wichtig

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann der Einschluss einer Karenzzeit helfen, Beiträge zu sparen. Eine andere Möglichkeit ist, mit einer niedrigeren BU-Rente zu starten und eine möglichst hohe dynamische Erhöhung zu vereinbaren.

Bei der Universa sei es im Premiumtarif zudem möglich, die versicherte BU-Rente über Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung nach fünf, zehn und 15 Jahren um 50 Prozent bis zu jeweils 500 Euro monatlich aufzustocken.

Gleiches gelte bei steigendem Einkommen und bei verschiedenen Lebensereignissen, wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Eigenheimfinanzierung.

Fazit: Für Berater bieten Nachversicherungsgarantien eine wichtige Grundlage, um ihre Kunden lebensbegleitend zu betreuen und selbst erfolgreich zu sein. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung:

Zeitgemäß vorsorgen: Wohin geht der Trend?

DVAG: Arbeitsstress vermeiden und frühzeitig absichern

BU-Absicherung: Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Handeln

1 Kommentar

  1. Auf der einen SDeite wollen – nein: MÜSSEN wir bedarfsgerecht beraten. Auf der anderen Seite kann man ruhig schon mal mit wenig Rente beginnen. Klar – und wenn der V-Fall eintritt oder die ersten Wehwehchen vorliegen bleibt der Kunde auf seiner viel zu gerin gen Monatsrente sitzen. Ein richtig guter RAt. Ein Tipp: eine Gesellschaft wählen, die günstig ( und trotzdem gut ) ist.

    Kommentar von Wolfgang Zimmerer — 10. Oktober 2018 @ 17:36

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kein Start der Grundrente ab Januar kommenden Jahres?

Wegen des hohen Verwaltungsaufwands hält die Deutsche Rentenversicherung einen Start der Grundrente im Januar 2021 für unrealistisch.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise: Nicht jedes Betongold glänzt

Ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien: DJE wirft einen Rundumblick auf die Immobilienmärkte weltweit – wer schwächelt, und wo bestehen Potenziale trotz der Krise? Eine Analyse von Hagen Ernst, stellvertretender Leiter des Bereichs Research & Portfoliomanagement bei der DJE Kapital AG.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Gold die einzig wahre Währung ist: Fünf Gründe für das Edelmetall

„Papier wird zu Papier, nur Gold bleibt Geld. Alles andere ist Kredit“ – so der US-amerikanische Unternehmer und einflussreichste Privatbankier seiner Zeit, John Pierpont Morgan (1837–1913). Ist da etwas dran? Ist die Zeit des Papiergeldes nur eine Epoche, die des Goldes jedoch von ewiger Dauer? Und ist Gold in der Finanzwelt auf lange Sicht das Einzige, was glänzt? Aurimentum, Spezialist für Goldanlagen per Ratenkauf, nennt fünf Gründe, welche die Theorie von J.P. Morgan bestätigen.

mehr ...

Berater

Corona drückt Preise für Maklerunternehmen nicht

Den Makler Nachfolger Club e.V. erreichen im Moment einige Anfragen, ob und wie sich die Kaufpreise für Maklerunternehmen und Bestände in Zeiten der Corona-Pandemie verändern. Vorstand Oliver Petersen kommentiert die aktuelle Marktsituation.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia: Neun der zwölf Fonds trotz Corona im Plan

Der Immobilienkonzern Patrizia AG meldet einen weitgehend prognosegemäßen Verlauf seiner Fonds für private und semiprofessionelle Anleger. In drei Fällen wird ein Teil der möglichen Ausschüttung für 2019 jedoch Corona-bedingt zurückgehalten.

mehr ...

Recht

Studie zur Grundsteuer: Bundesgesetz verstößt gegen die Verfassung

Das Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verletzt nach Ansicht von Prof. Gregor Kirchhof, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Augsburg, das Grundgesetz. Die Gründe

mehr ...