24. Mai 2018, 09:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Uber finanziert Versicherungen für selbstständige Fahrer in Europa

Uber finanziert selbstständigen Fahrern in Deutschland und weiten Teilen Europas Versicherungen gegen Krankheit und Unfälle. Dieses Programm werde in Kooperation mit dem Versicherer Axa umgesetzt, teilte der Fahrdienst-Vermittler am Mittwoch mit. 

Uber finanziert Versicherungen für selbstständige Fahrer in Europa

Uber wolle ein besserer Partner für die Fahrer und Kuriere sein, erklärte Firmenchef Dara Khosrowshahi.

Das Angebot könnten vom 1. Juni an selbstständige Unternehmer ohne Angestellte in Anspruch nehmen – auch Taxi-Fahrer. Demnach sollen für bei Fahrten eingetretene Versicherungsfälle Behandlungskosten von bis zu 7.500 Euro erstattet werden.

Bei Unfalltod sind eine Pauschalzahlung von 50.000 Euro und die Erstattung von Beerdigungskosten von bis zu 6.000 Euro vorgesehen. Eine Pauschalzahlung von bis zu 50.000 Euro gibt es auch bei dauerhafter Invalidität als Unfallfolge.

Außerhalb von Fahrten ist bei schwerer Krankheit oder Verletzung eine Zahlung von 60 Euro pro Tag für bis zu 15 Tage für Partner-Fahrer vorgesehen.

Angebot gilt nur für Europa

Bei der Geburt eines Kindes gibt es pauschal 1.000 Euro. Voraussetzung für Zahlungen außerhalb der Fahrtzeit ist, dass ein Fahrer in den vergangenen acht Wochen 150 auf der Uber-Plattform vermittelte Fahrten abgeschlossen hat.

Uber wolle ein besserer Partner für die Fahrer und Kuriere sein, erklärte Firmenchef Dara Khosrowshahi. Das Versicherungsprogramm dürfte auch ein Thema bei seinem Auftritt bei der Start-up-Konferenz Noah in Berlin am 6. Juni sein.

In den USA – wo ein großer Teil der Uber-Fahrten von Privatleuten in ihren eigenen Autos gemacht wird – führt Uber das Versicherungsangebot nicht ein. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Axa:

Geld oder Gutschein

Axa trotzt Katastrophenjahr

Axa bleibt wertvollste Versicherungsmarke weltweit

Ihre Meinung



 

Versicherungen

GKV: Kassen laufen Sturm gegen Spahn-Pläne

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehenen Änderungen bei der Organisation der Kassen stoßen auf vehementen Widerstand bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Immer höhere Darlehen

Die hohen Preise für Objekte an den deutschen Immobilienmärkten treiben auch die Darlehenssummen stetig weiter nach oben. Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, berichtet über aktuelle Entwicklungen bei den Baufinanzierungen.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: “Ungebremste Innovationskraft”

Welches sind die größten Risiken bei einer Investition in Biotechnologie und was sollten Anleger beachten? Darüber hat Cash. mit Dr. Ivo Staijen, CFA gesprochen, Manager des HBM Global Biotechnology Fund.

mehr ...

Berater

Wirecard: Softbank als neuer Partner in Fernost

Der Zahlungsabwickler kann nach Berichten über umstrittene Bilanzierungspraktiken gute Nachrichten verkünden: Der Tech-Konzern Softbank investiert 900 Millionen Euro in Wirecard. Er soll den Dax-Kozern als Partner in Fernost unterstützen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin untersagt Direktinvestments in Paraguay

Die Finanzaufsicht BaFin hat drei Angebote von Vermögensanlagen in Deutschland über den Kauf, die Pflege sowie die Verwertung von Edelholzbäumen untersagt. Anbieter ist die NoblewoodGroup.

mehr ...

Recht

WhatsApp-Party-Einladung kann teuer werden

Bereits zum zweiten Mal hatte ein Jugendlicher per WhatsApp zu einer großen Grillparty aufgerufen. Leider spielte die Polizei da nicht mit und unterband die Veranstaltung auf einem Grillplatz im Landkreis Heilbronn. Zudem kündigte die Beamten an, den finanziellen Aufwand für ihren aufwändigen Einsatz dieses Mal in Rechnung zu stellen. Für die Eltern dürfte der Spaß teuer werden, denn die Privathaftpflicht zahlt nicht.

mehr ...