21. März 2019, 10:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz & Altersvorsorge: “Wir wollen Menschen ermutigen, zu investieren”

Cash.: Wenn sich ein großer Versicherer wie Generali aus der klassischen Lebensversicherung zurückzieht, schlägt das den Verbrauchern natürlich aufs Vertrauen. Wie beurteilen Sie das Vorgehen?

Bastian: Für das Haus Allianz Leben kann ich eine klare Aussage treffen. Wir schließen den Verkauf von Verträgen kategorisch aus.

Die Kunden können uns vertrauen, nicht nur was die gegebenen Versprechen aus den Verträgen angeht, sondern auch dass wir als Allianz Leben an den Verträgen festhalten.

Mehr als das: Wir wollen Kunden gewinnen, werden unser Geschäftsmodell weiter betreiben und entwickeln sowie für die Menschen da sein.

Stichwort Vorsorge. Gerade die Generation Y beschäftigt sich viel zu wenig mit dem Thema. Wie kann man die Altersgruppe dazu bringen, sich damit auseinanderzusetzen?

Wir haben uns die Generation Y sehr genau angeschaut. Nach einer Umfrage des FAZ-Instituts gehört für die 16- bis 35-Jährigen, neben der Furcht vor dem Terrorismus, die Sorge um die Sicherheit des Lebensstandards im Alter zu den wichtigsten Ängsten.

Ich glaube, das zeigt deutlich, dass es in dieser Generation Bedarf gibt. Entscheidend ist, dass die Menschen das für sie richtige Produkte wählen können. Nur wenn der Bedarf und gute Lösungen zusammenkommen, entsteht Vertrauen.

Der Kunde ist dann auch bereit, zu investieren. Nehmen Sie zum Beispiel unsere Zukunftsvorsorge Fourmore. Dort haben wir uns sehr genau die Kundenbedürfnisse angeschaut. Für Anbieter ist es entscheidend, nah am Kunden zu sein.

Wie verändern sich deren Bedürfnisse? Wie verändern sich deren Erwartungen? Und dann wird man als Unternehmen auch die Menschen erreichen. Wir wollen die Menschen ermutigen, in die Altersvorsorge zu investieren.

Seite drei: Nachhaltige Vorsorge mit kleinen Beträgen?

Weiter lesen: 1 2 3 4 5 6

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Plug & Play: Die führende Plattform für Makler, Mehrfachagenten und Banken

Mode, Essen, Musik, Filme, Reisen und sogar Medikamente – mittlerweile gibt es nahezu alles im Internet zu kaufen. Und auch das Geschäft mit Online-Dienstleistungen wie etwa die Taxi-Bestellung, der Leihwagen oder das Ausleihen hipper eScooter oder eRoller läuft mit Hilfe entsprechender Apps inzwischen reibungslos.

mehr ...

Immobilien

Gehälter können bei Mietsteigerungen nicht mithalten

Der Wohnungsmarkt hierzulande ist angespannt, vor allem in den Metropolen. Wie stark sich die Mieten im Vergleich zu den Gehältern entwickelt haben, zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen.

mehr ...

Investmentfonds

EZB: Zinstief könnte zum Risiko für Finanzstabilität werden

Europas Währungshüter nehmen verstärkt mögliche negative Folgen ihres Nullzinskurses in den Blick. “Die Nebenwirkungen der Geldpolitik werden immer offensichtlicher, das müssen wir berücksichtigen”, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos bei der Vorstellung des aktuellen Finanzstabilitätsberichts der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. “Wir müssen uns mehr auf die Nebenwirkungen konzentrieren.”

mehr ...

Berater

Christian Kunz wechselt von DNL zu TSO

Christian Kunz wird zum 1. Dezember 2019 als Sales & Marketing Manager bei der TSO Capital Advisors GmbH beginnen und die Verantwortung für den Vertrieb verschiedener Investmentprodukte der TSO-Gruppe im deutschen Markt übernehmen. Sein Vater Wolfgang Kunz sieht sich indes zu einer Klarstellung veranlasst.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Immobilienfonds Jamestown 31 legt rasant los

Der US-Fondsanbieter Jamestown hat für seinem Fonds 31 innerhalb weniger Wochen ein beachtliches Volumen platziert und die ersten Immobilieninvestitionen getätigt. Es handelt sich dabei um drei Büro- und Einzelhandelsobjekte in San Francisco, Atlanta und Boston, in die insgesamt eine Viertel-Milliarde US-Dollar Eigenkapital fließt.

mehr ...

Recht

Thomas Cook: Auch österreichische Verbraucherschützer verklagen Bundesrepublik

Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook sowie diverser Tochterunternehmen klagt nun auch der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) gegen den deutschen Staat auf Staatshaftung. Vertreten wird der Verein durch die Anwaltskanzlei Kälberer & Tittel aus Berlin.

mehr ...