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7. August 2008, 00:00
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Anleger flüchten in den Geldmarkt

Die Turbulenzen an den Aktienmärkten haben für private Anleger die Attraktivität von Geldmarktanlagen erhöht. Dies hat der Finanzdienstleister Plansecur, Kassel, in seiner aktuellen Sommerstudie herausgefunden.

Insgesamt wurden 100 Finanzberater danach gefragt, wie ihre Kunden mit der aktuellen Finanzmarktkrise umgehen. Das Ergebnis: 45 Prozent der Verbraucher würden derzeit am ehesten in Geldmarktanlagen investieren. Aktien sind lediglich bei fünf Prozent der Verbraucher angesagt und knapp zehn Prozent favorisieren Aktienfonds.

Deutlich gefragter sind laut Plansecur-Studie offene Immobilienfonds, die immerhin fast ein Viertel zum Vermögensaufbau nutzen. Direktinvestitionen in Immobilien bevorzugen zwölf Prozent der privaten Anleger. Neun Prozent favorisieren die Lebensversicherung, acht Prozent den Bausparvertrag und sieben Rentenfonds.

Nach Ansicht von Plansecur weichen die Kunden mit ihren Vorlieben von den Ratschlägen der Finanzexperten ab. In der momentanen Wirtschaftslage rieten nämlich 35 Prozent der Fachleute zu Aktienfonds und 34 Prozent zu offenen Immobilienfonds. Immerhin noch 20 Prozent empfehlen die vom Verbraucher bevorzugten Geldmarktanlagen. Bei den Anlageklassen Lebensversicherung, Bausparvertrag und Rentenfonds stimmen Verbraucher- und Expertenmeinung in etwa überein. (aks)

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