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1. Oktober 2008, 00:00
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Deutsche Finanzberater empfehlen: Abwarten und Tee trinken

Selten war sich die deutsche Beraterschaft so einig: Akuten Handlungsbedarf gebe es bei ihren Kunden durch die Bankenkrise nicht, so die einhellige Antwort auf eine Blitzumfrage des Bewertungsportals Whofinance, Berlin.

Halten und Ruhe bewahren, das raten 100 Prozent der 50 befragten Finanzprofis ihren Klienten. ?Nichts überstürzen und keine Panikverkäufe veranlassen. Die Depotwerte sollten überprüft und unter Umständen angepasst werden. Aktuell sollte man die Talfahrt der Börsen nicht nur negativ sehen, sondern auch als Chance?, rät beispielsweise Thomas Decher von der HW-Finanzberatung,

Die Auswirkungen der Kursverluste von US-Finanztiteln auf den deutschen Aktienindex schätzen allerdings 92 Prozent der Befragten als ?sehr hoch? ein. Auch darüber, dass die aktuellen Entwicklungen zu einem Vertrauensverlust ihrer eigenen Branche gegenüber führen, sind sich die Berater weitgehend einig. Etwa 68 Prozent schätzen das Vertrauen der Verbraucher in die Finanzberatung als ?sehr gering? ein.

Das dürfte für die Befragten doppelt schmerzhaft sein, da sie geschlossen der Meinung sind, dass bei mindestens 60 Prozent der deutschen Anleger dringender Beratungsbedarf aufgrund suboptimaler Anlagestrategien besteht. Über die Hälfte der Teilnehmer ist gar der Ansicht, dass mindestens 90 Prozent ihr Vermögen falsch angelegt haben. (hb)

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