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18. August 2010, 15:36
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Studie: Honorarberatung nicht nur etwas für Betuchte

Entgegen den Klischees besteht nicht nur bei Vermögenden Nachfrage nach Honorarberatung, sondern in sämtlichen Bevölkerungs- und Einkommensgruppen. Das zeigt zumindest eine interne Kundenanalyse der Göttinger Vertriebsplattform Honorarkonzept.

Volker-Britt-Honorarkonzept-127x150 in Studie: Honorarberatung nicht nur etwas für Betuchte

Volker Britt

“Wir wollen die Diskussion, ob die Honorarberatung auch beim Normalkunden funktioniert, versachlichen”, erklärt Honorkonzept-Geschäftsführer Volker Britt die Beweggründe für die hausinterne Analyse. Zu diesem Zweck wurden anhand einer Stichprobe 500 der in 2010 gewonnenen Kunden untersucht.

Das Ergebnis: Den Untersuchungen zufolge findet Honorarberatung in allen Teilen der Bevölkerung Anklang – auch – aber nicht nur unter den Besserverdienern. So gehören mehr als 50 Prozent der analysierten Kundschaft zur Gruppe der mittleren Einkommen mit Bezügen zwischen 2.000 und 4.500 Euro im Monat.

Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Der Honorarkonzept-Kunde ist überwiegend männlich (62 Prozent) und zwischen 31 und 50 (72 Prozent) beziehungsweise 21 und 30 Jahre alt (17 Prozent). Die allermeisten Verträge werden laufend bespart (95 Prozent).  (hb)

Foto: Honorarkonzept

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4 Kommentare

  1. “Meine” Berufsstarter verdienen im Schnitt nicht über 3.000,- EUR netto, sondern ca. 1.100,- bis 2.100,- EUR. Ein Honorar verprellt diese Klientel und treibt sie zu Billig-Angeboten ohne Beratung, ohne Service. Dann könnte nicht mal Honorarkonzept sein Ziel erreichen, nämlich 30 % des Honorars für sich einzustreichen. Eine “Studie” mit 500 Personen, die ja schon einmal “JA” zur Honorarbertung gesagt haben, ist keine Studie, sondern ein “redaktioneller Beitrag / Anzeige”.

    Kommentar von Philipp Clemens — 19. August 2010 @ 15:40

  2. traue keiner statistik….
    mittlere einkommen bis 4500 zu spannen ist schon sehr sportlich, wenn das dann für nur 50% der befragten gilt, wird die aussage konterkariert
    aber wem fällt das schon auf

    Kommentar von tom — 19. August 2010 @ 13:31

  3. Jetzt bin ich mir unsicher: Ist das eine journalistische Nachricht oder eine Pressemeldung der Firma Honorarkonzept. Es klingt nämlich etwas tendenziös, mit Verlaub. Übrigens ist eine Kundenanalyse keine Studie, und ob 4500 EUR netto ein mittleres Einkommen ist, darüber lässt sich auch streiten.

    P.Schmidt

    Kommentar von Peter Schmidt — 19. August 2010 @ 13:30

  4. Meine Studie spricht das Gegenteil. Allerdings habe ich die nicht unter ausschließlich Honorar-Kunden durchgeführt. Die Lösung kann nur lauten, beide Wege den Kunden alternativ anbieten, so dass der Kunde bestimmt, was er möchte. Vielleicht kapiert das auch mal der Gesetzgeber und schafft die notwendigen Grundlagen.
    Sicher sind abschlusskostenfreie Tarife in Altersvorsorgeprodukten sinnvoll – aber wenn jemand eine günstige KFZ-Versicherung sucht, der schaut lieber ins Internet als zusätzlich Geld für eine Beratung auszugeben.
    Alles andere halte ich für weltfremd.

    Kommentar von Eckehad Wolf — 19. August 2010 @ 13:25

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