Anzeige
13. September 2012, 10:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aragon verkauft Clarus

Der Wiesbadener Finanzdienstleister trennt sich vom Maklervertrieb Clarus. Wie die Aragon mitteilt, wurde ein Vertrag über die Veräußerung von 100 Prozent des Grundkapitals der Clarus an die Augsburger 1:1 Assekuranzservice AG unterzeichnet.

Finanzdienstleister Aragon veräußert ClarusDer Maklerpool 1:1 Assekuranzservice (Platz sieben der Maklerpool-Hitliste 2012), eine Tochtergesellschaft der WWK Lebensversicherung, plant die Clarus als zweites Vertriebsmodell eigenständig weiterzuführen und in den Ausbau des Vertriebs weitere Mittel zu investieren, so der Finanzdienstleister. Zur Wirksamkeit des Vertrages fehle noch die Zustimmung des Kartellamts, die bereits beantragt wurde und kurzfristig erwartet wird.

Aragon hatte im April 2011 eine Mehrheitsbeteiligung an Clarus erworben und diese später auf 100 Prozent aufgestockt. Über die Nutzung von Synergien im Konzern sollte Clarus in diesem Jahr in die Gewinnzone geführt werden, so der Finanzdienstleister. Aufgrund des schwierigen Marktumfelds sei dies aber noch nicht gelungen. Der gestern vorgestellte Halbjahresbericht des Finanzdienstleisters zeigt einen deutlichen Verlust im Vergleich zur Vorjahresperiode.

„Mit dem Verkauf von Clarus straffen wir wie angekündigt unser Portfolio“, kommentiert Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender des Finanzdienstleisters, die Transaktion. In Zukunft werde sich die Aragon stärker auf die Kernbeteiligungen konzentrieren. Der Finanzdienstleister werde die mit dem Abschluss der Transaktion zufließenden liquiden Mittel im Wesentlichen zur vorzeitigen Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten nutzen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. (jb)

 

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...

Immobilien

Forward-Darlehen: Wetten auf den Zukunfts-Zins

Für alle, deren Immobilienfinanzierung in einigen Jahren zur Verlängerung ansteht, bietet sich das Forward-Darlehen an. Ob diese Darlehensart für sie geeignet ist, sollten Kunden nach ihrem Sicherheitsbedürfnis und dem finanziellen Spielraum abwägen.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Lacuna goes Canada

Die Regensburger Lacuna AG hat im Bereich Erneuerbare Energien ein Joint Venture in Kanada geschlossen und eine enge Zusammenarbeit mit der deutsch-kanadischen Außenhandelskammer (AHK Kanada) vereinbart.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...