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7. Juni 2012, 10:41
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Vertriebsindikator: Die Lage ist besser als die Stimmung

Cash. befragt monatlich Finanzvertriebe zur Stimmung im Vertrieb und zu Verkaufstrends bei den Produkten. Die Stimmung hat sich aktuell weiter eingetrübt und ist nur noch befriedigend. Die Aufsteiger des Monats sind fondsgebundene Rentenversicherungen und Containerfonds.

Containerfonds in Vertriebsindikator: Die Lage ist besser als die StimmungDie Stimmungslage in den Vertrieben hat sich weiter verschlechtert. Nur noch knapp ein Fünftel (18 Prozent) der befragten Finanzvertriebe schätzt die Stimmung als gut ein. Jeweils 36 Prozent halten die Stimmung für befriedigend beziehungsweise ausgeglichen. Der erreichte Mittelwert von 3,00 ist gegenüber der letzten Befragung (2,71) dementsprechend zurückgegangen. „Aktuell ist die Stimmung unter den Beratern sehr zurückhaltend, was auch mit dem volatilen Marktumfeld zusammenhängt“, berichtet Jan-Holger Stein, Vorstand der Wertfinanz AG. Eine zusätzliche Belastung sei die aktuelle „Regulierungswut“.

Mit einem Mittelwert von 3,75 liegt die fondsgebundene Rentenversicherung als derzeit attraktivstes Produkt auf Rang eins. In der letzten Ausgabe belegte es Position 19 und konnte sich somit um ganze achtzehn Plätze verbessern. Keiner der befragten Vertriebe rechnet mit einer Verschlechterung des Produkts. Einen ebenso großen Sprung nach oben konnten die Containerfonds machen, die aus dem hinteren Mittelfeld (28) in die „Top Ten“ aufsteigen. Auch die weitere Prognose der Vertriebe für das Produkt fällt positiv aus. So erwarten jeweils 40 Prozent der Befragten, dass sich die Containerfonds konstant entwickelt beziehungsweise weiter verbessert, während die weiteren 20 Prozent von einer langfristigen Verschlechterung ausgehen.

Die Kapitalanlage-Immobilien haben sich wieder erholt. Sie konnten im Vergleich zum letzten Indikator um vier Plätze aufsteigen und belegen jetzt Rang zwei. Der ehemalige Spitzenreiter Krankenzusatzversicherung ist auf Rang sechs abgestiegen. Einen weiteren Abstieg des Produkts erwarten die Vertriebe allerdings nicht. 62,5 Prozent der Befragten gehen von einer konstanten Entwicklung aus und die restlichen 37,5 Prozent glauben sogar an eine Verbesserung.

Seite zwei: Die größten Verlierer sind Waldfonds und Schiffsbeteiligungen

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