27. August 2015, 08:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Maklerpools: Mit dem Markt verändern

Cash. hat 23 Maklerpools zu ihrer Markteinschätzung bezüglich Konsolidierung, Vergütungsformen und erwartetete Provisionserlöse befragt. Obwohl die Mehrheit der Pools mit schwieriger werdenden Marktbedingungen rechnet, bleiben sie doch optimistisch.

Maklerpool-start in Maklerpools: Mit dem Markt verändern

Das Jahr 2014 lief gut für Maklerpools. Die Verschnaufpause könnte jedoch nur von kurzer Dauer sein, die meisten Marktteilnehmer stellen sich auf große Herausforderungen ein.

Wie die aktuelle Cash.-Hitliste der Maklerpools zeigt, verlief das Jahr 2014 für die meisten Pools insgesamt positiv – aber es bleibt spannend.

So werden sich die weitreichenden Folgen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) erst ab diesem Geschäftsjahr voll zeigen.

Serviceleistungen sind anzuzpassen

Sinkende Vergütungen im Lebensversicherungsbereich werden zur Folge haben, dass Makler die rückläufigen Einnahmen durch andere Geschäftsbereiche ausgleichen werden.

Das bedeutet gleichzeitig für Maklerpools, dass sie ihre Serviceleistungen dementsprechend anpassen müssen.

“Das LVRG hat zur Folge, dass Maklerpools weitere Investitionen in die technische Ausstattung beziehungsweise Abwicklung investieren müssen”, meint Jürgen Afflerbach, Vorstandsvorsitzender der Augsburger 1:1 Assekuranzservice AG.

Diese Investitionen seien notwendig, um kleinpreisige Versicherungen in hoher Stückzahl abwickeln zu können. “Diesen hohen finanziellen Aufwand gilt es für die Maklerpools zu stemmen, hierbei stellt sich die Frage, wer sich diese hohen Investitionen leisten will beziehungsweise kann”, so Afflerbach weiter.

Marktbedingungen werden schwieriger

Dementsprechend zeigt die Befragung der Unternehmen durch Cash., dass eine Mehrheit der Befragten mit schwieriger werdenden Marktbedingungen und einer weiteren Konsolidierung rechnen.

Seite zwei: Prognose: Zahl der Maklerpools rückläufig

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

MLP: Gesamterlöse steigen deutlich

Trotz der erwarteten negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf einzelne Geschäftsfelder konnte die MLP Gruppe ihren Wachstumstrend der vergangenen Quartale fortsetzen und hat die Gesamterlöse im ersten Halbjahr 2020 um 9 Prozent auf den Höchstwert von 359,0 Mio. Euro gesteigert.

mehr ...

Immobilien

ZIA begrüßt e-Wertpapiere, will aber mehr

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, bewertet den kürzlich vorgelegten Gesetzentwurf zur Ein­füh­rung von elek­tro­ni­schen Wert­pa­pie­ren als einen “Meilenstein auf dem Weg hin zum digitalen Kapitalmarkt”. Doch der Verband hofft auf einen weiteren Schritt.

mehr ...

Investmentfonds

ifo Institut: Firmen erwarten normale Geschäftslage erst in 11 Monaten

Die deutschen Unternehmen erwarten erst in durchschnittlich 11,0 Monaten eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das ist das Ergebnis der aktuellen ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

mehr ...

Berater

Insolvenzen: Das dicke Ende kommt mit Sicherheit

Die durch die Corona-Pandemie verursachten Wachstumseinbrüche im 2.Quartal waren ohne Zweifel dramatisch. Allerdings zeigt sich in den Konjunkturdaten sowie in den nunmehr akribisch verfolgten täglichen und wöchentlichen Echtzeitindikatoren, dass die meisten Länder den Weg aus der Talsohle bereits im Mai wieder eingeschlagen haben. Also alles wieder gut? Ein Kommentar von Stefan Schneider vom Deutsche Bank Research Management.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse sieht Zweitmarkt “zwischen Corona-Sorgen und Optimismus”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnete im Juli-Handel im Vergleich zu den Vorjahren eine leicht unterdurchschnittliche Handelstätigkeit bei etwas ermäßigten Kursen. Jedoch zeichne sich im Vergleich zu den Corona-geprägten Vormonaten eine leichte Erholung ab.

mehr ...

Recht

Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Wo sich noch ein freies Grundstück (in Ballungszentren) findet, wird gebaut und die eigenen vier Wände gelten als sicherer Rückzugsort – insbesondere für das eigene Geld. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer.

mehr ...