22. Januar 2015, 11:05

Vertriebsgipfel am Tegernsee

Rund 60 Vorstände, Geschäftsführer, Vertriebsverantwortliche, Unternehmensberater, Fachanwälte und -journalisten trafen sich vom 14. bis 15. Januar in Rottach-Egern, um im Rahmen des “Vertriebsgipfel Tegernsee” über die neuesten Entwicklungen in der Branche zu diskutieren.

Gipfeltreffen der Vertriebsbranche am Tegernsee

Zum “Vertriebsgipfel Tegernsee” reisten rund 60 Führungskräfte, Branchenanwälte und Journalisten nach Rottach-Egern.

Die Veranstaltung wurde organisiert und moderiert von Fachjournalist Friedrich A. Wanschka. Den Rahmen der Veranstaltungen bildeten 19 Vorträge zu verschiedenen Themen rund Regulierung, Digitalisierung, Produkte und Konzepte.

Kernthema Regulierung

Die Fachanwälte Norman Wirth und Daniel Berger (beide Kanzlei Wirth-Rechstanwälte) sowie Stephan Michaelis (Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte) informierten in ihren Beiträgen über den aktuellen Stand der Regulierung und gaben einen Ausblick darauf, was den Vertrieb in diesem Jahr erwartet.

Der Sachverständige für Kapitalanlagen und private Finanzplanung, Diplom-Volkswirt Rainer Juretzek, berichtete in seinem Vortrag über den Umgang mit Beratungsprotokollen in der Praxis und wie sich drohende Haftungsfallen vermeiden lassen. Unternehmensberater und Branchenkenner Matthias Wiegel informierte über die Auswirkungen der Vertriebsregulierungen im europäischen Ausland und verglich insbesondere die Regulierungen in Großbritannien und Deutschland.

Social Media und Nachfolge

Den zweiten Tag beim Vertriebsgipfel eröffnete der Geschäftsführer der Marktforschungs- und Beratungsinstituts Heute und Morgen, Axel Stempel. In seinem Vortrag “Internet, Apps, Facebook und Co.: Gefahr oder Segen für den Vertrieb” erläuterte er Erkenntnisse aus aktuellen Studie seines Unternehmens und gab draus abgeleitete Handlungsempfehlungen für den Vertrieb in den modernen Medien.

Weitere Themen des zweiten Tages waren Nachfolgeplanung, Bestands- und Unternehmensverkauf, die Absatzschwäche bei PKV und LV sowie alternative Vergütungsformen. In mehreren Diskussionsrunden, beim gemeinsamen Abendessen am ersten Veranstaltungstag und in den Pausen zwischen den Vorträgen nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit sich über die Inhalte eingehender auszutauschen. (jb)

Foto: Shutterstock / Astrid Klee


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