15. Juli 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Maritimes Bündnis: HT über Soll

Mit 17 Schiffen unter deutscher Flagge übertrifft die Hansa Treuhand, Hamburg, die vom Verband Deutscher Reeder vorgeschlagene Quote von zehn Prozent bei weitem. Nach Angaben des Emissionshauses beträgt der Anteil der Schiffe unter Schwarz-Rot-Gold damit rund 25 Prozent der Hansa-Treuhand-Flotte.

?Auch wenn die Mehrkosten pro Schiff in Höhe von rund 200.000 Euro nicht unerheblich sind, leisten wir diesen Beitrag zur Sicherung des maritimen Standortes Deutschland?, bestätigte Hansa-Treuhand-Vorstand Axel Steffen. Die Hamburger Schifffahrtsgruppe geht ? ebenso wie der Verband Deutscher Reeder ? davon aus, dass das ?maritime Bündnis? auch nach einem möglichen Regierungswechsel Bestand hat. Grund: Im Bundestag haben alle Fraktionen dem Tonnagesteuergesetz zugestimmt, das im Übrigen auch den EU-Richtlinien entspreche.

Als problematisch im Zuge der Rückflaggung erweist sich laut Hansa Treuhand der Mangel an qualifiziertem Personal, da aktuell zumindest ein deutscher Kapitän sowie weitere europäische Offiziere zum Führen der deutschen Flagge vorgeschrieben sind. Um diesen Engpass zukünftig zu vermeiden, hat die Hansa Treuhand Ausbildungsplätze an Bord ihrer Schiffe geschaffen, beziehungsweise deren Anzahl erhöht.

Hintergrund: Im Rahmen des ?maritimen Bündnisses? zwischen der Bundesregierung und den deutschen Reedern hat die Bundesregierung zugesagt, langfristig an der Tonnagebesteuerung festzuhalten. Im Gegenzug haben sich die deutschen Reeder verpflichtet, die Zahl der Schiffe unter deutscher Flagge bis Ende 2005 um mindestens 100 gegenüber dem Stand von Ende 2003 zu erhöhen.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Bafin: Mehr Beschwerden von Versicherungskunden

Tausende Versicherungskunden haben sich im vergangenen Jahr wieder bei der Finanzaufsicht Bafin beschwert. 7.985 Fälle bearbeitete die Behörde bis Ende 2016, wie eine Bafin-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das waren etwas mehr als im Vorjahr mit 7.843 Fällen.

mehr ...

Immobilien

BGH-Urteil: Altersvorsorge mit Eigenheim vor Elternunterhalt

Tilgungsleistungen für das Eigenheim können neben den Zinsen bis zur Höhe des Wohnvorteils vom Einkommen des Elternunterhaltspflichtigen abgezogen werden. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Börsenfusion zwischen London und Frankfurt offenbar geplatzt

Die geplante Fusion zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange (LSE) ist anscheinend gescheitert. Die Aktie des Dax-Konzerns verliert im Montagshandel deutlich.

mehr ...

Berater

Bafin-Beraterregister: “Normalisierung des Beschwerdeaufkommens”

Im vergangenen Jahr wurden fast 5.200 Beschwerden von Bankkunden an das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) gemeldet. Damit sind rund 700 Bescherden weniger als im Vorjahr eingegangen.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

Lebensversicherungen von der Steuer absetzen: Was ist zu beachten?

Die Lebensversicherung zählt nach wie vor zu einer der beliebtesten Vorsorgeversicherungen in Deutschland. Sie zählt aus steuerlicher Sicht zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und kann damit bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gastbeitrag von Dr. Viktor Becher, Getsurance

mehr ...