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31. August 2005, 00:00
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MPC startet 1. britischen Policenfonds

Mit ihrem ersten britischen Policenfonds beschreitet die MPC Capital AG, Hamburg, einen anderen Weg als der Großteil der bereits am Markt befindlichen Offerten. Grund: Die Fondsgesellschaft hat ihren Sitz in Deutschland, steuerlich ist der Fonds als Gewerbebetrieb konzipiert.

Das Gros der bisher offerierten britischen Policenfonds zielt mit Sitz auf der Insel darauf ab, dort als Gewerbebetrieb anerkannt zu werden, um in den Genuss des Doppelbesteuerungsabkommens zu gelangen. Zu dem Zweck müssen allerdings die Policen im Portfolio vor Ablauf der Fondslaufzeit gehandelt, also mindestens einmal wieder verkauft werden.

Letztere Voraussetzung fällt beim MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus weg. Nach Ansicht des Emissionshauses entfällt damit eine Unsicherheit in Bezug auf die mit den Policen zu erzielenden Renditen. Zudem muss in Großbritannien keine Steuererklärung abgegeben werden. ?Dies vereinfacht die Abwicklung und senkt für den Anleger die Kosten?, schreibt MPC in einem Infoblatt zu dem Fonds.

Bei der Akquisition wird MPC von MM Insurance Service beraten. Deren Gründer und Inhaber, Maurice Mulcahy, ist laut MPC seit mehreren Jahrzehnten in der Versicherungsbranche tätig und seit vielen Jahren auf die Vermittlung von britischen Kapitallebensversicherungen spezialisiert. MM Insurance Service hat derzeit rund 2.500 Policen mit einem Marktwert von rund 60 Millionen britischen Pfund (entspricht rund 87,6 Millionen Euro) in der Verwaltung.

Die aktuarische Prüfung der Policen im MPC-Fonds übernimmt WL Consulting Ltd. Beide Gesellschaften sind laut MPC exklusiv für den Hamburger Fonds tätig.

Der MPC Rendite-Fonds Britische Leben plus soll ein Gesamtvolumen von 48,1 Millionen britischen Pfund erreichen. Damit ist der Erwerb von rund 3.000 Versicherungsverträgen vorgesehen. Über die gesamte Laufzeit (geplant bis Ende 2019) avisiert der Emittent Ausschüttungen von insgesamt 228 Prozent. Die Beteiligung am Eigenkapital in Höhe von insgesamt 20 Millionen britischen Pfund ist ab 10.000 britischen Pfund (14.600 Euro) plus fünf Prozent Agio möglich.

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