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3. April 2009, 00:00
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Studie: MIG und RWB in Österreich vorne

Die Platzierung von geschlossenen Fonds in Österreich, die dort fast ausschließlich von deutschen Emissionshäusern angeboten werden, ist im Jahr 2008 um 47,8 Prozent zurückgegangen. Das ist Ergebnis einer Studie des Journalisten Alexander Endlweber unter der Bezeichnung ?geföX?. Demnach betrug das Platzierungsvolumen 2008 insgesamt lediglich 186,7 Millionen Euro.

Am erfolgreichsten waren laut der Studie mit 45 Millionen Euro Zeichnungskapital die Venture-Capital-Fonds von MIG/HMW, die von der Alfred Wieder AG, Seefeld, vertrieben werden. Auf Platz zwei rangiert die Osterreich-Tochter des Private-Equity-Spezialisten RWB, Oberhaching, deren Platzierungsvolumen von 28 Millionen Euro Endlweber allerdings nur geschätzt hat. Dahinter folgen die Hamburger Anbieter König & Cie., MPC, HCI und Lloyd Fonds, die laut der Studie jeweils weniger als 20 Millionen Euro in dem Alpenstaat unterbrachten.

Insgesamt wurden im Jahr 2008 mit Venture-Capital- und Private-Equity-Fonds 81 Millionen Euro platziert ? mehr als mit Immobilen- und Schiffsbeteiligungen (zusammen 75 Millionen Euro). Endlweber führt den Rückgang des Marktes nicht nur auf die Finanzkrise zurück, sondern auch auf die Verunsicherung der Vermittler und Anleger in Österreich durch die dortigen Skandale um die Privatbank Meinl und die Immofinanz-Gruppe. (sl)

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