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9. Februar 2009, 00:00
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Umfrage: Mehrheit der Initiatoren für Regulierung

Rund 65 Prozent der Initiatoren geschlossener Fonds halten es für richtig, dass der Verband geschlossene Fonds (VGF), Berlin, eine gesetzliche Regulierung der Branche anstrebt. Das ergab eine Umfrage von Cash. im Rahmen des Marktreports 2008 in der aktuellen Ausgabe des Magazins (ab 19. Februar im Handel).

Im Rahmen der Umfrage, die durchgeführt wurde noch bevor der VGF sein Eckpunktepapier zur Regulierung veröffentlicht hatte, antworteten insgesamt 103 der 363 befragten Unternehmen. Besonders groß ist die Unterstützung der Forderung nach mehr Regulierung mit 82 Prozent unter jenen Anbietern, die börsennotiert sind oder zu einer Bank gehören. Aber auch bei den privaten Emissionshäusern findet sich mit 62 Prozent eine klare Mehrheit für diese Position.

Erstaunlich: Gerade unter den kleinen Unternehmen ist die Zustimmung zu der Verbandspolitik groß. Insgesamt entfallen 34 Antworten auf Anbieter, die von dem VGF in seiner jüngst veröffentlichten eigenen Markterhebung nicht als relevant eingestuft werden. 70 Prozent von ihnen geben an, die Forderung nach staatlicher Regulierung für richtig zu halten. Darunter sind diverse Unternehmen, deren Fonds kaum an die Vorstellungen der VGF-Verantwortlichen für einen Mindeststandard heranreichen dürften.

Unter den nach der Einstufung des Verbands ?relevanten? privaten Anbietern ist die Zustimmung zwar geringer, sie liegt mit knapp 60 Prozent aber ebenfalls noch deutlich über der Hälfte. Von den 44 Emissionshäusern im VGF antworteten 19 auf die betreffende Frage von Cash.. Vier von ihnen (21 Prozent) sind mit der Politik ihres Verbands demnach nicht einverstanden. (sl)

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