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8. September 2010, 13:19
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Freie Vertriebe beraten besser als Banken

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) geht scheinbar davon aus, dass freie Vertriebe ihre Kunden zu geschlossenen Fonds schlechter beraten als Bankvertriebe. Nur so lässt sich erklären, weshalb freie Fondsvermittler durch das geplante Anlegerschutzverbesserungsgesetz deutlich stärker belastet werden sollen. Dabei verhält es sich tatsächlich andersherum.

Gastkommentar: Gerald Feig, Flex Fonds Capital

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Gerald Feig, Flex Fonds Capital

Dass freie Vertriebe besser beraten als Bankberater, legen aktuelle Studien und Umfragen nahe: Stiftung Warentest ist beispielsweise vor kurzem zu dem Urteil gelangt, dass die Beratung in Deutschlands Banken auf einem „jämmerlichem Niveau“ ist. Sechs Banken erhielten die Schulnote “mangelhaft”, keine Bank schnitt mit “gut” oder “sehr gut” ab.

Auch Umfragen, die von Banken selbst initiiert werden, führen zu erstaunlichen Ergebnissen: Eine im Auftrag der ING-Diba durch TNS infratest im Mai dieses Jahres durchgeführte repräsentative Befragung von 2.500 Bankkunden in Deutschland zeigt, dass das Vertrauen in die Beratungsqualität der Banken und Sparkassen bei 74 Prozent der Befragten gesunken ist. 40 Prozent der befragten Bankkunden sind überzeugt, dass bei der Anlageberatung die Interessen der Bank im Vordergrund stehen.

Zwar gibt es auch bei den freien Vertrieben Beispiele, wo fragwürdige Fonds verkauft oder Anleger nicht ihrem Risikoprofil entsprechend beraten wurden. Dennoch sprechen starke Argumente für den freien Vertrieb.

Seite 2: Drei Gründe, die für den freien Vertrieb sprechen

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2 Kommentare

  1. Der Produktverkauf zum Vorteil der Bank, war schon immer an der Tagesordnung. Wer das als Kunde nicht einsehen will, der wird auch in 50 Jahren noch weisser Riese kaufen, weil der “weisser” wäscht…
    .
    Guten Morgen!

    PS: Am größten empfand ich den Verarschungsfaktor immer bei den Spaßkassen… und deren so nett trainierten Zweigstellenleiter und Direktoren… einfach nur lachhaft… aber erfolgreich im Verarschungsfaktor… Allerdings bleibt festzustellen, dass das auch die passende Antwort auf das überwiegend aus dem Prekariat zusammengesetzte Kundengenre passt… “Sie wollen auch nichts für Beratung ausgeben und haben sich am Ende (damals) mit viel Glück und wenig Fleisch am Tisch, zugunsten der Spaßkassen ihr “Siedlerhäuslein” abbezahlt und einmal generalsaniert… Da sitzen Sie heute alt und ausgbrannt drinnen und machen bereits den nächsten Fehler für die relativ kurze irdische Restzeit. Nichts gelernt und den alten falschen Vorstellungen behaftet… eben Prekariat gestützt durch die Spaßkassengesellschaft…

    my2cents

    Kommentar von MoneyMaker — 25. September 2010 @ 16:09

  2. >40 Prozent der befragten Bankkunden sind überzeugt, dass bei der Anlageberatung die Interessen der Bank im Vordergrund stehen.

    Und genau aus diesem Grund bin ich vor einiger Zeit weg von der Bankberatung den Weg der Honorarberatung gegangen. Ich gehöre zu diesen 40 Prozent und war in den letzten Jahren sehr unzufrieden. Mittlerweile bin ich mit meinem Berater mehr als zufrieden und kann dieses Methode auch nur weiterempfehlen. Ich für mich habe die quirin bank entdeckt, aber wohin man geht, liegt bei jedem selbst.

    Kommentar von Jürgen — 9. September 2010 @ 13:06

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