Anzeige
Anzeige
22. Februar 2012, 11:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Initiator will Unternehmensnachfolgen finanzieren

Die Pretagus GmbH in Hamburg will im Mai 2012 den Vertrieb ihres Erstlingswerkes Unternehmensnachfolge Deutschland 1 starten. Ziel sei es, Liquiditätsengpässe bei der Übernahme mittelständischer (Finanzdienstleistungs-) Unternehmen zu schließen.

Gosch-126x150 in Neuer Initiator will Unternehmensnachfolgen finanzieren

Matthias Gosch

Das Konzept des Beteiligungsangebots sieht vor, die Einlagen der Anleger einer börsennotierten Aktiengesellschaft zur Verfügung zu stellen, die das Kapital zum Erwerb oder der Beteiligung an mittelständischen Unternehmen nutzen soll. Der Name der AG könne derzeit noch nicht genannt werden, da die Vertragsverhandlungen noch nicht abgeschlossen seien.

Eingerichtet sei jedoch bereits das Fondsmanagement-Gremium, das sich nach Angaben des Initiators aus erfahrenen Controllern, Analysten und Finanzierungsexperten zusammensetzt und gemeinsam mit einem unabhängigen Sachverständigen und einem Mittelverwendungskontrolleur für die strenge Bewertung und Kontrolle der möglichen Kaufobjekte sorgt.

Bis zum Jahr 2014 müssten rund 110.000 deutsche Unternehmen einen Nachfolger finden. Potenzielle Käufer könnten den Kaufpreis meist nur über eine Finanzierung aufbringen, die teilweise schwierig zu realisieren sei, so dass ausscheidende Unternehmer und mögliche Nachfolger teilweise allein durch Finanzierungslücken nicht zusammenkommen. Gerade Versicherungsvermittlungsunternehmen sehen die Hanseaten besonderes Chancenpotenzial wegen des hohen Durchschnittsalters der Vermittler. Es entstehen günstige Gelegenheiten, stabile Unternehmen zu kaufen, wenn man über die notwendige Liquidität verfügt. “Wir machen uns den hohen Finanzierungsbedarf bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand zu Nutze und bieten Anlegern die Chance, auf eine sichere und transparente Weise in solide deutsche Unternehmen zu investieren”, so Matthias Gosch, Geschäftsführer der Pretagus GmbH.

Der Vertriebsstart des Fonds ist im Mai geplant. Gosch: “Interessierte  Berater und Kunden sollten schon vor dem Vertriebsstart unsere Reservierungsmöglichkeit nutzen, da das Volumen des Fonds begrenzt ist und bereits erste Anfragen vorliegen. Mit einem überschaubaren Fondsvolumen stellen wir sicher, dass wir für unsere Anleger ausschließlich in nachhaltig ertragreiche Unternehmensnachfolgen investieren.”

Er stellt Anlegern, die sich ab 10.000 Euro beteiligen können, eine jährliche Verzinsung in Höhe von sieben Prozent ihrer Einlage in Aussicht und will das Eigenkapital innerhalb von drei Jahren zurückgeführt haben. (af)

Foto: Pretagus

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...