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30. Juli 2013, 10:00
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Altmaier: “Die Einigung mit China ist ein realistischer Kompromiss”

Bundesumweltminister Peter Altmaier begrüßt die gefundene Einigung im Handelsstreit zwischen der EU und China über die Solarmodule. Der Kompromiss berücksichtige Brancheninteressen und Ausbauziele.

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Bundesumweltminister Peter Altmaier

„Die nun gefundene Lösung im Streit über die Einfuhr von Solarpaneelen stellt einen realistischen Kompromiss dar zwischen den Interessen der Branche und dem Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit weiter voranzutreiben. Ich bin zuversichtlich, dass mit der nun gefundenen Vereinbarung die Solarbranche sowohl in China als auch in Europa gestärkt wird. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist zum Nutzen aller – wenn er fair und koordiniert erfolgt.“

Insbesondere hob Altmaier die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit hervor. „Wir alle stehen vor der Herausforderung, Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und Versorgungssicherheit unter einen Hut zu bringen. Wichtige Impulse hierfür gibt die Internationale Erneuerbaren Energien Agentur

(IRENA) und der Club der Energiewende-Staaten, in dem Deutschland und China mit anderen Staaten daran arbeiten, den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben. Die Einigung zwischen der EU und China ist ein Signal, dass dies der richtige Ansatz ist. Gemeinsam gilt es nun, neue Absatzmärkte zu erschließen und damit die Verbreitung der Erneuerbaren weiter zu befördern.“

Deutschland und China verbindet eine enge Partnerschaft im Bereich der erneuerbaren Energien. Beide Staaten haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt, die in einer gemeinsamen Erklärung im Januar bekräftigt wurden. So will China bis 2015 bei der Solarenergie 35 Gigawatt installierte Leistung erzielen. Prognosen zufolge wird der Energiebedarf Chinas in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Die Solarenergie kann in bedeutendem Umfang dazu beitragen, den Energiehunger der Chinesen klimafreundlich zu stillen. (af)

Foto: Bundesumweltministerium

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