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23. Juli 2013, 08:17
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Immobilienpreise in nord- und ostdeutschen Metropolen klettern deutlich

In den Metropolen im Norden und Osten Deutschlands sind die Wohnimmobilienpreise nach den Ergebnissen der Dr. Klein-Trendindikators für diese Regionen deutlich geklettert. Den höchsten Zuwachs verbuchte Dresden.

Dr. Klein-Trendindikator

Dresden: Deutlicher Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Im zweiten Quartal 2013 weisen nach Aussage von Dr. Klein sowohl die westdeutschen Metropolen Hamburg und Hannover als auch die ostdeutschen Städte Berlin und Dresden anziehende Preise auf dem Wohnungs- und Hausmarkt auf und erreichen neue Höchstwerte.

In Berlin sei der Teilindex für Eigentumswohnungen zum zwölften Mal in Folge gestiegen und habe gegenüber dem Vorjahr um 9,98 Prozent zugelegt. Den stärksten Anstieg in der Region Nord-Ost habe Dresden mit einem Plus von 13,22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbucht.

„Angesichts der hohen Zuwanderungszahlen und der anhaltenden Kapitalflucht in Sachwerte können die dem Markt neu zugeführten Wohnungen nicht die große Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum decken“, stellt Ekkehard Enkelmann von der Berliner Dr. Klein-Niederlassung fest. „Auf die zugespitzte Lage reagieren örtliche Wohnungsgesellschaften mit eigenen Neubauprojekten.“

Im zweiten Quartal 2013 lag der Mediankaufpreis für eine Wohnung in Berlin den Angaben zufolge bei 2.313 Euro pro Quadratmeter, die Spitzenpreise hätten bis zu 7.051 Euro pro Quadratmeter erreicht.

Die höchsten Spitzenpreise für Wohnungen in der Region Nord-Ost verzeichne Hamburg mit 8.291 Euro pro Quadratmeter. Auch die Medianpreise liegen dort laut Dr. Klein mit 2.708 Euro pro Quadratmeter am höchsten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hätten sich die Wohnungspreise in der Hansestadt um 4,94 Prozent verteuert, in Hannover um 7,67 Prozent.

Hauspreise legen ebenfalls deutlich zu

Auf dem Hausmarkt ähnelt die Situation dem Wohnungsmarkt. Mit plus 8,56 Prozent hat Dresden den Angaben zufolge die stärkste Verteuerung innerhalb eines Jahres in der Region Nord-Ost verbucht. Es folge der Hamburger Hausmarkt mit 6,33 Prozent, Berlin mit 5,65 Prozent und Hannover mit 5,03 Prozent.

Bei den Median- und Spitzenpreisen führe Hamburg auf dem Wohnungs- ebenso wie auf dem Hausmarkt die Rangfolge an. Der Medianpreis liege in der Hansestadt für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 1.979 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Berlin mit 1.728 Euro pro Quadratmeter. Der Spitzenpreis pro Quadratmeter wird für Hamburg mit 8.839 Euro beziffert, in Berlin mit 8.080 Euro.

Enkelmann weist darauf hin, dass nicht nur bei den tatsächlichen Kaufpreisen die Zeichen auf Wachstum stehen: „Auch die Kaufnebenkosten werden steigen. So wurde beispielsweise in Berlin beschlossen, die Grunderwerbsteuer von fünf auf sechs Prozent anzuheben. Die jüngst vereinbarte Erhöhung der Notargebühren wird den Immobilienkauf ebenfalls verteuern.“ (bk)

Zum Vergrößern bitte auf die Tabellen klicken

Dr. Klein-Trendindikator

Dr. Klein-Trendindikator

Quelle Tabellen: Dr. Klein, Foto: Shutterstock

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