Anzeige
30. Oktober 2014, 13:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ferienimmobilien: Nicht nur Hobby, sondern auch Investment

Ferienimmobilen dienen nicht nur der Eigennutzung, sondern oft auch der Vermietung. Vor allem besserverdienende Erwerber betrachten sie einer Analyse des Ferienhausportals Fewo-direkt und des Maklerhauses Engel & Völkers zufolge als Kapitalanlage.

Ferienimmobilie-750-shutt 53234155 in Ferienimmobilien: Nicht nur Hobby, sondern auch Investment

Wohlhabendere Käufer betrachten den Kauf einer Ferienimmobilie oft auch unter dem Aspekt der Vermögensstreuung.

Die Studie untersucht insbesondere die Anforderungen und Motive einkommensstarker Käufer beim Erwerb einer Ferienimmobile. Demnach investieren Besserverdiener unter anderen Aspekten als durchschnittlich verdienende Eigentümer. Ihre Ferienhäuser dienen mittels Fremdfinanzierung verstärkt zur Kapitalanlage und Vermögensstreuung.

Die Analyse von Fewo-direkt und Engel & Völkers, für die Eigentümer mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro unter die Lupe genommen wurden, zeigt: Ein höheres Einkommen schlägt sich sowohl in einer höheren Preisbereitschaft beim Erwerb der Immobilien als auch in veränderten Kaufmotiven nieder.

Ferienhaus als Kapitalanlage

Grundsätzlich erwerben Besserverdiener ihre Ferienimmobilie demnach aus den gleichen Gründen wie Käufer mit einem durchschnittlichen Einkommen. Weit vorne stehen als Motive die Eigennutzung und Vermietung mit 56,1 Prozent und die Altersvorsorge mit 44,2 Prozent.

Jedoch tätigen sie den Kauf laut Fewo-direkt verstärkt noch aus einer anderen Motivation heraus: Für rund ein Drittel der einkommensstarken Käufer sei das Objekt eine wichtige Kapitalanlage (29,9 Prozent). 17,9 Prozent setzten auf Steuervorteile durch den Erwerb und 21,1 Prozent auf eine rentable Vermögensstreuung. Dagegen sei dieser Aspekt lediglich für 12,2 Prozent der Durchschnittsverdiener wichtig.

Für die Finanzierung nehmen die vermögenderen Käufer deutlich häufiger Fremdkapital auf, so die Analyse. Nur jeder vierte Besserverdiener realisiere den Kauf des Objektes komplett aus eigenen Mitteln, während knapp ein Drittel der Durchschnittsverdiener komplett mit Eigenkapital finanzierten. Umgekehrt würden 20,6 Prozent der Eigentümer mit höherem Einkommen ihre Immobilie komplett mit Fremdkapital erwerben. Dagegen gingen nur 16,4 Prozent der durchschnittlich verdienenden Anleger dieses Wagnis ein.

„Im Gegensatz zum durchschnittlich verdienenden Ferienhausbesitzer setzen Besserverdiener ihre Ferienimmobilie gezielt als Kapitalanlage ein und finanzieren diese verstärkt über Darlehen anstatt Eigenkapital zu nutzen“, erklärt Tobias Wann, Vice President von Home Away und Fewo-direkt-Chef.

Seite 2: Durchschnittlicher Erwerbspreis bei 227.000 Euro

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...