Anzeige
Anzeige
27. Februar 2015, 08:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Crowdinvesting: “Immobilienanlage für Kleinanleger”

Die neu gegründete Plattform Exporo finanziert Immobilienprojekte über Crowdinvesting und ermöglicht Anlegern die Beteiligung mit kleinen Mindestbeträgen. Cash. sprach mit den Vorständen Julian Oertzen und Simon Brunke über das Konzept und den Vergleich mit anderen Immobilienanlagen.

Crowdinvesting

Julian Oertzen (links) und Simon Brunke gehören zum Gründerteam von Exporo.

Cash.: Aus welchen Gründen haben Sie sich zur Gründung einer Crowdinvesting-Plattform entschlossen?

Brunke: Exporo öffnet den Markt für Immobilienprojektfinanzierungen für jeden und ermöglicht direkte, transparente Investments in Immobilien bereits ab 500 Euro. So bringen wir Projektentwickler und Privatanleger zusammen und kreieren eine Win-Win-Situation:

Der Projektentwickler erhält Zugang zu neuen Kapitalquellen und die Privatanleger können von den attraktiven Renditen des professionellen Immobilienmarktes profitieren. Des Weiteren sehen wir klar den Trend, dass immer mehr Anleger direkt online investieren und so die Verwaltung ihres Geldes selbst in die Hand nehmen.

Welche Vorteile haben Crowdfunding-Investments gegenüber herkömmlichen Formen der Immobilienanlage?

Oertzen: Gegenüber dem Kauf von Mietobjekten sehen wir drei Vorteile beim Crowdinvesting: geringeres Mindestinvestment, höhere Rendite und leichterer Marktzugang. Wer eine Eigentumswohnung zur Kapitalanlage kauft, muss neben dem Fachwissen bezüglich des Marktes und zum Bewirtschaften der Wohnung vor allem auch das notwendige Eigenkapital mitbringen.

Je nachdem wie die Finanzierungskonditionen und Kaufnebenkosten sind, liegt dieser Anteil etwa in Hamburg schnell bei über 30 Prozent. Bezogen auf eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit einem Kaufpreis von 250.000 Euro wird somit circa 75.000 Euro Eigenkapital benötigt. Beim Crowdinvesting kann der Anleger dagegen genau festlegen, wie viel er investieren möchte.

Hinzu kommt, dass die Rendite bei Eigentumswohnungen nach Abzug aller Kosten für Instandhaltung, Finanzierung, Mietausfall und Weiteres sehr gering sein kann. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dies untersucht und festgestellt, dass 57 Prozent der deutschen Immobilienbesitzer eine Rendite von weniger als zwei Prozent per annum erwirtschaften, rund 500.000 Immobilienbesitzer machen sogar Verluste. Und dabei ist die Zeit, die mit der Verwaltung der Wohnung beschäftigt sind, nicht einmal mit eingerechnet.

Seite zwei: Vorteile gegenüber offener Immobilienfonds

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Wechsel im Vorstand der DKV

Wie der Kölner Krankenversicherer DKV mitteilt, tritt Vorstandsmitglied Johannes Lörper (63) zum 30. September 2016 in den Ruhestand. Ab 1. Oktober 2016 rückt demnach Sebastian Rapsch (44) in den Vorstand nach.

mehr ...

Immobilien

Studenten finden schwieriger Wohnungen

Die Wohnsituation für Studenten ist noch angespannter als im Vorjahr. Studenten haben immer größere Probleme, die für sie passende Wohnung zu finden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Moses Mendelssohn Instituts im Auftrag des Immobilienentwicklers GBI.

mehr ...

Investmentfonds

Anleihenfonds mit fester Laufzeit von Credit Suisse auferlegt

Im September bietet Credit Suisse Asset Management Anlegern erneut die Möglichkeit, sich an Anleihenfonds mit fester Laufzeit zu beteiligen.

mehr ...

Berater

Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 5. November 2016, findet im Schloss-Hotel Kassel die zweite Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr statt. Veranstalter ist das IFH Institut für Honorarberatung in enger Kooperation mit dem Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

mehr ...

Sachwertanlagen

Project Investment erhöht Grundkapital

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Project Investment AG hat ihr Grundkapital um 700.000 Euro auf eine Million Euro erhöht. Die Kapitalerhöhung sei mit Stand 29. August in das Handelsregister eingetragen worden, teilte das Unternehmen mit.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...