Anzeige
Anzeige
23. Februar 2016, 11:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Energie und Wasserverbrauch sind eng verzahnt

Bei der Beobachtung und Bewertung der Entwicklung im Wasser- bzw. Klimasektor und bei der Einschätzung von Produkten und Technologien wird Ökoworld durch einen dreiköpfigen wissenschaftlichen Fachbeirat unterstützt. Dem Fachbeirat gehören Prof. Dr. Gerald Haug, Dr.-Ing. David Montag und Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke an, von denen der folgende Gastkommentar stammt.

Oekoworld-Bradke in Energie und Wasserverbrauch sind eng verzahnt

Harald Bradke vom Fachbeirat der Investmentboutique Ökoworld.

Steigender Wasserbedarf
Eine der größten Herausforderungen für Nachhaltige Entwicklung stellt der steigende Wasserbedarf dar, der sich durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Klimawandel ergibt. Die Zusammenhänge zwischen Wasser und Entwicklung bildeten das Schwerpunktthema der World Water Week in Stockholm (23. August bis 28. August 2015) vor dem Hintergrund der 2015 in Kraft getretenen Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (in der Nachfolge der Millennium Development Goals). Dabei ging es einmal mehr um die Zusammenhänge zwischen Energie- und Wasserversorgung.

Insbesondere bei der Stromerzeugung. Während Windkraft und Photovoltaik als „wasserneutral“ anzusehen sind, zählen thermische Kraftwerke (Kohle- und Atomkraftwerke) aufgrund der erforderlichen Kühlung oft zu den größten Wasserverbrauchern in Ballungsregionen. Das heißt der Umstieg auf Erneuerbare Energien führt, ganz besonders in Regionen mit Wasserknappheit, mittelbar auch zu einer Entlastung bei der Wasserversorgung. Hieran wird bei der Energieversorgungsplanung

zu wenig gedacht. Umgekehrt führt Wasserverknappung, selbst wenn sie nur vorübergehend auftritt, angesichts der nach wie vor großen Abhängigkeit von thermischen Kraftwerken, die dann nicht mehr ausreichend gekühlt werden können, zu Beeinträchtigungen bei der Energieversorgung.

Das Hauptaugenmerk gilt vor allem bevölkerungsreichen Regionen mit zu geringen oder im Jahresverlauf ungleichmäßig verteilt auftretenden Niederschlägen ohne Möglichkeit der Wasserbewirtschaftung bzw. –bevorratung zum Beispiel über Talsperren. In diesen Regionen muss für die Trinkwasserversorgung und für die Erzeugung von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen zunehmend auf immer knapper werdende Grundwasserressourcen zurückgegriffen werden.

Seite zwei: Wasserverknappung und deren Gründe

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Generali bringt neuen Telematiktarif

Die Generali in Deutschland hat mit Generali Mobility einen neuen Telematiktarif auf den Markt gebracht Die Cosmosdirekt folgt im Oktober dieses Jahres mit einem Produkt, das sich speziell an junge Fahrer richtet.

mehr ...

Immobilien

Aareal Bank warnt vor Immobilienblase in Deutschland

Der Vorstandschef des Wiesbadener Gewerbeimmobilienfinanzierers Aareal Bank, Hermann Merkens, warnt erneut vor Übertreibungen auf dem deutschen Immobilienmarkt.

mehr ...

Investmentfonds

US-Notenbank treibt Rohstoffpreise

Zuletzt gewannen die Rohstoffe wieder deutlich an Boden. Damit setzt sich die überwiegend positive Entwicklung in diesem Jahr fort.

mehr ...

Berater

Honorarberater-Konferenz in Kassel

Am 15. November 2016, findet im Schloss-Hotel Kassel die zweite Honorarberater-Konferenz in diesem Jahr statt. Veranstalter ist das IFH Institut für Honorarberatung in enger Kooperation mit dem Verbund Deutscher Honorarberater (VDH).

mehr ...

Sachwertanlagen

Jamestown gibt neuen Publikums-AIF in den Vertrieb

Der US-Spezialist Jamestown startet den Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) Jamestown 30. Er soll in Büro-, Einzelhandels- und Mietwohnobjekte in bedeutenden Großräumen der USA investieren.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...