Anzeige
Anzeige
11. Juni 2014, 13:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BCG: Kampf der Vermögensverwalter um Marktanteile nimmt global zu

Vermögensverwalter müssen an vielen Fronten aktiv werden, wenn sie in den nächsten Jahren ihre Marktanteile und Gewinne steigern wollen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Riding a Wave of Growth: Global Wealth 2014 der Boston Consulting Group (BCG).

Welt-und-Kursgedo Hns-750 in BCG: Kampf der Vermögensverwalter um Marktanteile nimmt global zu

Vermögenswerte wachsen weltweit auf 152 Billionen US-Dollar

Die jährliche Studie, die bereits zum 14. Mal erscheint, untersucht die Marktgröße, die Performance führender Institute sowie den Status quo im Offshore-Banking. Sie beschreibt die wichtigsten Trends, die das wirtschaftliche Umfeld prägen – etwa die zunehmende Bedeutung digitaler Technologien und die Suche nach optimalen Geschäftsmodellen–, und zeigt Schritte auf, wie die Banken auf dem soliden Ergebnis von 2013 aufbauen können.

“Das Beste aus den vorhandenen Assets machen”

“Die größte Herausforderung für Vermögensverwalter in den Industrieländern besteht darin, unter volatilen Wachstumsbedingungen das Beste aus den hohen vorhandenen Assets zu machen”, sagt Ludger Kübel-Sorger, Senior Partner und Wealth-Management-Experte bei BCG. “In den aufstrebenden Märkten hingegen geht es darum, sich einen beträchtlichen Anteil der dort entstehenden Vermögen zu sichern. Insgesamt wird sich der Kampf um Assets und Marktanteile bis 2020 weiter verschärfen.”

2013 wuchsen die privaten Vermögenswerte weltweit um 14,6 Prozent auf insgesamt 152 Billionen US-Dollar – 2012 waren sie nur um 8,7 Prozent gewachsen. Haupttreiber waren in beiden Jahren die Performance der Aktienmärkte sowie die Schaffung neuer Vermögen in den Schwellenländern.

Wachstumssieger Asien-Pazifik

Regional betrachtet wurde im asiatisch-pazifischen Raum (ohne Japan) mit 30,5 Prozent das stärkste Wachstum der Privatvermögen erzielt, gefolgt von Osteuropa (17,2 Prozent), Nordamerika (15,6 Prozent), Nahost und Afrika (11,6 Prozent) sowie Lateinamerika (11,1 Prozent zu konstanten Wechselkursen und ohne Berücksichtigung von Währungsabwertungen in vielen lateinamerikanischen Ländern).

Langsamer wuchsen die Privatvermögen in Westeuropa (5,2 Prozent) und Japan (4,8 Prozent zu konstanten Wechselkursen, ohne Berücksichtigung des schwächeren Yen). Die BCG-Experten gehen davon aus, dass der asiatisch-pazifische Raum (ohne Japan) Westeuropa als zweitreichste Region 2014 und Nordamerika als reichste Region 2018 überrunden wird.

Wachstum von fünf Prozent jährlich

Die globalen Privatvermögen werden in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,4 Prozent auf geschätzte 198,2 Billionen US-Dollar bis Ende 2018 anwachsen. In Deutschland belief sich das verwaltete Vermögen von Privatanlegern auf 7,2 Billionen US-Dollar (plus 4,8 Prozent im Vorjahresvergleich).

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...