Anzeige
Anzeige
8. Mai 2015, 10:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Britische Aktien: Deutliche Gewinne nach Cameron-Wahlsieg

Der Londoner Aktienmarkt hat am Freitag auf den Wahlausgang der britischen Parlamentswahlen fast schon euphorisch reagiert. Gut eine Stunde nach dem Handelsstart eroberte der Leitindex FTSE 100 die 7000-Punkte-Marke zurück. Bei 7005,18 Punkten stand er 1,72 Prozent höher.

London-750-shutt 92638234 in Britische Aktien: Deutliche Gewinne nach Cameron-Wahlsieg

Aktien an der Londoner Börse verzeichnen Gewinne nach Ausgang der Wahlen in Großbritannien.

Die politische Unsicherheit sei nun vom Tisch, kommentierten die Experten von Capital Economics. Die Wahl habe ein ausgesprochen marktfreundliches Ergebnis gebracht. Premierminister David Cameron hat mit seiner Konservativen Partei die Parlamentswahl in Großbritannien klar gewonnen und steht vor dem Wiedereinzug in die Downing Street.

Eine Prognose der BBC ging am Freitagmorgen davon aus, dass es für Cameron nach fünf Jahren Koalition mit den Liberaldemokraten zu einer Alleinregierung reicht. Den Konservativen wurden 325 der 650 Sitze im Parlament vorhergesagt. Da die vier gewählten Abgeordneten der nordirischen Sinn-Fein-Partei ihre Sitze traditionell nicht einnehmen, würde dies de facto eine absolute Mehrheit für Cameron bedeuten.

Banken, Immobilien und Versorger vorne

Zu den größten Gewinnern im “Footsie”-Index zählten Aktien von Banken, Immobilienkonzernen und Versorgern. So verteuerten sich die Papiere des Energiekonzerns Centrica als einer der besten Werte in dem Leitindex um annähernd sieben Prozent. Babcock International sprangen in der Index-Spitze um acht Prozent hoch. “Großbritanniens Banken dürften sich über das Wahlergebnis besonders freuen”, erläuterten die Analysten von Bernstein.

Sie verwiesen auf die Bankenabgabe, die die Labour-Partei weiter erhöhen wollte. Dies hätte die Gewinne der Banken belastet und es sei wohl auch schon zum Teil in ihren Aktienkursen eingepreist gewesen. Bernstein hält nun vor allem die Aussichten für die Royal Bank of Scotland für überzeugend. Die Aktien der Lloyds Banking Group  schnellten ebenfalls um mehr als sechs Prozent in die Höhe. Die Papiere der Royal Bank of Scotland (RBS)  gewannen rund fünf Prozent.

Börsianer sind erleichtert

Marktteilnehmer zeigten sich insgesamt erleichtert darüber, dass die Gefahr einer unsicheren Regierungsbildung und die damit verbundenen Investitionsrisiken nun wohl gebannt sei. Das Wahlergebnis dürfte für Großbritannien einen neuen Investitionsschub bringen, war die Meinung auf dem Parkett. Die Nachfrage nach erstklassigen Immobilienwerten bleibe ungebrochen hoch und sei nur durch die Wahlen ins Stocken geraten. Entsprechend legten britische Immobilienwerte am Freitagmorgen durch die Bank kräftig zu. Für Barratt Developments ging es beispielsweis um rund sechs Prozent aufwärts.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Job ab 65: Mehr Erwerbstätige im Rentenalter

Deutlich mehr Menschen als vor zehn Jahren arbeiten in Deutschland noch nach ihrem 65. Geburtstag. Der Anteil der erwerbstätigen im Rentenalter liegt in Deutschland leicht über dem EU-Durchschnitt. Was sind die Gründe?

mehr ...

Immobilien

Vonovia baut Zentrale für bis zu 1.000 Mitarbeiter in Bochum

In Bochum entsteht eine neue Zentrale von Vonovia. Damit bleibt das größte Deutsche Wohnungsunternehmen seinem Standort treue. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2018 geplant.

mehr ...

Investmentfonds

Commerzbank baut 9.000 Stellen ab

Deutschlands zweitgrößte Bank will laut Medienberichten fast ein Fünftel der Jobs im Konzern abbauen. Der Umbau bis 2020 soll bis zu eine Milliarde Euro kosten – und Aktionäre empfindlich treffen.

mehr ...

Berater

Verkaufen im Grenzbereich

Wenn Sie mit Ihrer klassischen Nutzenargumentation nicht weiterkommen, dann wechseln Sie auf die Schmerz-Seite und sichern so Ihren Umsatz zum Wohle Ihrer Kunden. Denn Schmerz-Vermeidung ist das stärkste Kaufmotiv. Gastbeitrag von Dirk Kreuter, Vertriebsexperte

mehr ...

Sachwertanlagen

Jamestown gibt neuen Publikums-AIF in den Vertrieb

Der US-Spezialist Jamestown startet den Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) Jamestown 30. Er soll in Büro-, Einzelhandels- und Mietwohnobjekte in bedeutenden Großräumen der USA investieren.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...