Anzeige
Anzeige
6. Juli 2015, 08:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nein der Griechen sorgt für abrutschende Kurse

Das klare “Nein” der Griechen zu den Sparvorgaben der Gläubiger lässt die europäischen Börsen am Montag merklich ins Minus rutschen: Am Terminmarkt stand der Future auf EuroStoxx-50-Index  2,44 Prozent tiefer als zum Handelsschluss am Freitag.

Griechenflagge750 in Nein der Griechen sorgt für abrutschende Kurse

Damit erholt sich der Future aber von seinen Tiefständen aus dem frühen Handel. Er hatte bis zu 3,69 Prozent unter dem Börsenschluss gestanden. Am Morgen ist der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis überraschend zurückgetreten. Kurze Zeit nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Volksabstimmung sei er aus Kreisen der Eurogruppe darauf hingewiesen worden, dass es eine “gewisse Präferenz” gebe, dass er bei den Beratungen der Eurogruppe nicht mehr zugegen sei, schrieb Varoufakis am Montag in seinem Blog.

Verhalten der Gläubigerstaaten entscheidend

Experte Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel sagte: “Das vereinfacht die Verhandlungen – die Frage bleibt aber, ob es überhaupt welche geben wird und wie diese konkret aussehen werden.” Entscheidend wird das Vorgehen der Gläubigerstaaten sein. Viele Marktteilnehmer hoffen dabei auf ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone – dem sogenannten Grexit. Die US-Bank JPMorgan sieht dieses nun als Basisszenario für ihre Analysen an. Die Experten der französischen Bank Societe Generale rechnen mit weiteren Gesprächen in dieser Woche. Die Grexit-Wahrscheinlichkeit liege nun bei 65 Prozent.

Grexit noch in dieser Woche?

Wie das Magazin “Stern” aus Kreisen der Europäischen Zentralbank EZB und der Euro-Finanzminister berichtete, könnte die Eurogruppe schon in dieser Woche beschließen, Verhandlungen über einen Vertrag über den Austritt Griechenlands aus dem Euro aufzunehmen. Griechenland müsse aber zustimmen. Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner fürchtet aber eine weitere uneindeutige Entscheidung: “Da kommt noch eine ‘faule Nummer’ auf uns zu.”

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Alte Leipziger und Arag kooperieren

Die Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. und die Arag wollen im Vertrieb von Altersvorsorge- und Biometrie-Produkten zusammenarbeiten. 

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...