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10. Juni 2005, 00:00
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Alte Leipziger steigert Umsatz in 2004

Umsatzzuwächse bei der Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. und Hallesche Krankenversicherung a.G kennzeichnen den Geschäftsverlauf des Verbundes Alte Leipziger-Hallesche im Jahr 2004. ?Mit dem Abschneiden den Geschäftsfeldern Lebens- und Krankenversicherung sind wir sehr zufrieden?, bilanziert Gerd Bilsing, Vorstandsvorsitzender des Verbundes Alte Leipziger-Hallesche. So stiegen im Segment Lebensversicherung die Beitragseinnahmen um 7,6 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro.

Der Beitragszugang aus dem Neugeschäft übertraf den Vorjahreswert um 18,3 Prozent und erhöhte sich auf nunmehr 404 Millionen Euro. Beim Neugeschäft mit laufendem Beitrag konnte die Alte Leipziger Leben um 36 Prozent zulegen. Dagegen war das Riester-Geschäft mit 1,7 Prozent eher verhalten.

Positives Ergebnis auch bei der Hallesche Krankenversicherung: Die Beitragseinnahmen für eigene Rechnung beliefen sich im Jahr 2004 auf rund 781 Millionen Euro ? das bedeutet ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Vollversicherungen konnte die Hallesche um 4,8 Prozent zulegen. Nach Abzug der Steuern wies die Hallesche einen Überschuss von 90,3 Millionen Euro aus, von dem 12,9 Millionen Euro den Gewinnrücklagen zugeführt wurden. In Folge dessen erhöhte sich das Eigenkapital zum Jahresende auf 107 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr rechnet der Versicherungsverbund mit einem Rückgang im Neugeschäft. Gleichzeitig wächst das Riester-Geschäft. Zwischenzeitlich macht die Riester-Rente bereits zehn Prozent der verkauften Policen aus. Laut Bilsing dürfte der Anteil auf rund 15 Prozent steigen. Negative Konsequenzen hat derweil die Diskussion um die Bürgerversicherung und eine mögliche Abschaffung der privaten Krankenversicherung: ?Die Bürgerinnen und Bürger reagieren darauf mit Kaufzurückhaltung?, sagt Bilsing. Die Gruppe registrierte bis dato einen Umsatzeinbruch von rund 40 Prozent bei privaten Krankenversicherungen.

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