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31. Mai 2005, 00:00
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Assekuranzen planen Vertriebsallianzen

Rund 50 Prozent der Fach- und Führungskräfte der Versicherungsbranche sind der Meinung, dass die Bedeutung von Vertriebsallianzen mit Banken in den nächsten zwei Jahren steigen wird. Demnach liegen die Geldhäuser als Absatzkanal deutlich vor dem eigenen Außendienst der Assekuranzen: Dort glaubt nur jeder dritte Befragte, dass die Bedeutung des Absatzwegs zunehmen wird. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle ?Insurance Trend?, eine Studie der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und der Zeitschrift ?Versicherungsmagazin?.

Die Versicherer wollen die Kooperationen mit Kreditinstituten kurzfristig umsetzen. Mehr als 40 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen bereits zusammen mit einem Kreditinstitut an gemeinsamen Produkten arbeitet. Beinahe jede zehnte Assekuranz plant sogar die Gründung einer eigenen Bankentochter oder die Fusion mit einem Kreditinstitut. So werden Kunden zukünftig immer öfter die Möglichkeit haben, alle Finanzgeschäfte an einer Anlaufstelle ? dem Bankschalter ? zu regeln.

Denn inzwischen wird das Zukunftspotenzial des Vertriebs über Banken von den Versicherern insgesamt als sehr hoch eingeschätzt. 39 Prozent der Fach- und Führungskräfte der Versicherungsbranche betrachten dies als den wichtigsten Ansatz für integrierte Finanzdienstleistungen. Zum Vergleich: Andere Vertriebswege, wie zum Beispiel Internet-Finanzportale, werden nur von 14 Prozent der Befragten favorisiert. Damit steigt die Bedeutung der Banken beim Verkauf von Versicherungsprodukten in den kommenden zwei Jahren stärker als die von Vertriebsgesellschaften oder die des eigenen angestellten Außendienstes der Versicherungen.

Für die Studie waren 337 Fach- und Führungskräften aus der Versicherungsbranche befragt worden.

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