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23. Oktober 2006, 00:00
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InterRisk überarbeitet Privathaftpflicht

Die InterRisk Versicherungs-AG, Wiesbaden, hat drei neue Konzepte für die Privathaftpflichtversicherung (PHV) vorgestellt. Die bis dato zur Verfügung stehenden Konzepte in den Formaten L, XL und XXL sind nach Angaben der Gesellschaft umfassend überarbeitet worden. Bei der Neukonzeption sei auch der bekannte Schadenfreiheitsrabatt in Höhe von 25 Prozent des Beitrages beibehalten worden. Dieser Nachlass wird Kunden bei fünf aufeinanderfolgenden, schadenfreien Versicherungsjahren eingeräumt. Sogar bei Mitbewerbern nachgewiesene schadenfreie Jahre werden dabei angerechnet.

Als Basis für die neuen Konzepte gelten die aktuell vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft, Berlin, empfohlenen Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB 2006). Speziell bei der Entwicklung der neuen XXL-Version wurde den Vertriebspartnern und deren Beratungshaftung, welche mit der vor der Umsetzung stehenden Vermittlerrichtlinie ihre gesetzliche Statuierung erhalten wird, Beachtung geschenkt, teilte das Unternehmen weiter mit. Dies gelte insbesondere für das neue XXL-Konzept. Als Beispiele nennt Interrisk die sogenannte Ausfalldeckung. Dabei können Versicherte, die durch einen Dritten geschädigt werden, den Ersatz des Schadens gegenüber dem Versicherungsunternehmen InterRisk geltend machen, wenn der Schädiger weder eine PHV besitzt, noch über ausreichende eigene Mittel verfügt.

Ergänzt wurde dieser Kundenschutz durch eine Rechtsschutzkomponente, wodurch der Geschädigte notfalls kostenfreie anwaltliche Hilfe zur Durchsetzung seiner Ansprüche nutzen kann. Eine weitere Besonderheit stellt die Mitversicherung von Sachschäden bis zu einer Höhe von 2.500 Euro dar, die der Versicherte seinem Arbeitgeber oder einem Kollegen zufügt. Darüber hinaus schließen die XL- und XXL-Konzepte auch Schäden bei Benutzung von versicherungspflichtigen, nicht motorgetriebenen Flugmodellen bis zu einem Gewicht von 20 kg ein.

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