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16. November 2007, 00:00
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Studie: Private Rente am beliebtesten

Fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland (45 Prozent) möchte seine private Altersvorsorge verstärken. Im Vorjahr betrug dieser Anteil noch 42 Prozent.
So lautet das Ergebnis der zum fünften Mal erschienenen Postbank-Studie ?Altersvorsorge in Deutschland?. Durchgeführt wurde die repräsentative Umfrage wie auch in den vorangegangenen Jahren von dem Institut für Demoskopie Allensbach.

Favorit bei den Berufstätigen, die konkrete Maßnahmen zur Vorsorge planen, ist nach wie vor eine private Rentenversicherung: 23 Prozent wollen diese ausbauen. Dieser Anteil blieb im Vergleich zu 2006 unverändert. Auf den zweiten Platz mit 22 Prozent vorgerückt ist die Absicht, sich eine Immobilie zur Selbstnutzung anzuschaffen. Im Jahr 2006 beabsichtigte dies ein Fünftel der Befragten. Postbank-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Klein dazu: ?Das immer noch nicht eingelöste Versprechen der Bundesregierung, einen Ersatz für die abgeschaffte Eigenheimförderung anzubieten, ist vor diesem Hintergrund mehr als bedenklich, denn kaum anderswo als beim Eigenheimerwerb ist die Bereitschaft der Deutschen größer, auf Konsum zugunsten der Vorsorge zu verzichten.?

Den dritten Platz mit 19 Prozent belegt die Riester-Rente, die immer populärer wird. Einen großen Satz von neun auf 13 Prozent haben die festverzinslichen Wertpapiere geschafft. Lebensversicherungen als Rente ausbezahlt sind dagegen nicht mehr so begehrt. 16 Prozent der Befragten wollen aktuell in diese Anlageform investieren. 2006 waren es noch 20 Prozent. Auch Aktien verlieren im Vergleich zum Vorjahr an Popularität ebenso wie Sparverträge. Bei erstmaliger Abfrage in 2007 konnte das Bausparen auf Anhieb mit einem Anteil von 14 Prozent den sechsten Platz auf der Beliebtheitsskala erringen. (aks)

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