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22. April 2008, 00:00
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Aldi rudert zurück, Tchibo prescht vor

Der Discounter will nun doch keine Policen verkaufen, meldet der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Bonn ? dafür liegen beim Hamburger Handelsunternehmen Tchibo nun Kinder-Unfallversicherungen im Regal.

Aldi Süd, Mühlheim/Ruhr, habe dem BVK gegenüber schriftlich erklärt, dass der Verkauf von Versicherungen derzeit nicht geplant sei. Aldi Nord, Essen, habe sich telefonisch gleichlautend geäußert, teilt der Verband mit, der den Rückzug als Erfolg verbucht.

?Der Rückzug von Aldi aus der Kooperation mit der Signal Iduna zeigt, dass die Position der Versicherungskaufleute Gewicht hat und die Kritik des BVK gehört wird?, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass der Dortmunder Versicherungskonzern Signal Iduna durch eine Kooperation mit Aldi einen weiteren Vertriebskanal erschließen wollte (cash-online berichtete hier). Dagegen liefen Branchenverbände Sturm (cash-online berichtete hier). Signal Iduna verweigert weiter jede Stellungnahme.

Trotz der Proteste gegen derartige Vertriebswege bietet die Kölner Versicherungsgruppe Asstel bis Ende Mai 2008 Kinder-Unfallversicherungen über den Kaffeeröster Tchibo an. Der zum Gothaer Konzern gehörende Direktversicherer preist das Produkt als besonders verbraucherfreundlich an, da es neben dem regulären 20-tägigen Vertragswiderrufsrecht und dem täglichen Kündigungsrecht auch innerhalb von 28 Tagen bei Tchibo gegen Kaffee oder Textilien umgetauscht werden kann. (hi)

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