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21. Januar 2008, 00:00
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Neuausrichtung des ?Versicherungsfachwirts?

Nach rund einem halben Jahr Sachverständigenarbeit wurde das Neuordnungsverfahren der Fortbildung zum ?Versicherungsfachwirt? abgeschlossen.
Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die Arbeitnehmerseite und des Berufsbildungswerks der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. (BWV) sowie des Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Auftrag der Arbeitgeberseite verständigten sich darauf, der gestiegenen Bedeutung der Finanzwirtschaft in der Aus- und Weiterbildung künftig Rechnung tragen zu wollen.

Absolventen des überarbeiteten Fortbildungsangebotes sollen die Fähigkeit erlangen, eigenständig generelle Management-, Marketing-, und Vertriebsprozesse zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren. Ziel der der Überarbeitung war es, eine deutlich höhere Gewichtung des Finanzdienstleistungsbereiches innerhalb der Fortbildung zu schaffen. Das Weiterbildungsangebot soll sich, laut Dr. Katharina Höhn, Hauptgeschäftsführerin des BWV sowie der Deutschen Versicherungsakademie (DVA), nah am Bedarf der Versicherungsbranche ausrichten.

Die berufsbegleitende und staatlich anerkannte Weiterbildung wird bundesweit an 40 Standorten angeboten und kostet je nach regionalem Preisgefüge zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Bei den Dozenten handelt es sich um Wissenschaftler und Praktiker aus der Branche, so Höhn gegenüber cash-online.

In begrifflicher Anlehnung an den neuen Ausbildungsberuf ?Kaufmann für Versicherungen und Finanzen? haben sich die Sachverständigen auf den Titel ?Fachwirt für Versicherungen und Finanzen? geeinigt. Die Reform muss noch die Überprüfung des Verordnungsentwurfs durch den Hauptausschuss des Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB) und das Bundesministerium der Justiz (BMJ) passieren, um dann im Bundesgesetzblatt veröffentlicht zu werden. Nach derzeitigem Stand der Planungen soll die Verordnung am 01.09.2009 in Kraft treten, die Veröffentlichung ist für den Sommer 2008 geplant. (hb)

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