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9. Juli 2009, 00:00
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Ergo-Sparkurs: Konzernführung und Betriebsrat einigen sich

Grünes Licht für Stellenabbau: Deutschlands zweitgrößter Versicherer, die Düsseldorfer Ergo-Gruppe, kann bis Ende 2010, wie von der Konzernspitze ursprünglich geplant, 1.800 Arbeitsplätze einsparen. Unternehmensleitung und Betriebsrat haben sich nach “intensiven Verhandlungen” auf einen Interessenausgleich geeinigt, wie Ergo mitteilt.

Das Management wertet das Verhandlungsergebnis als großen Erfolg für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Wesentliche Bestandteile eines Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungprogramms könnten nun umgesetzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe zu sichern (cash-online berichtete hier).

Unternehmensleitung und Betriebsrat verständigten sich nach Darstellung der Ergo-Führung auf “umfangreiche sozialverträgliche Regelungen zur Abfederung sozialer Härten.” Bis zum 15. August 2009 sollen die Maßnahmen aus dem Verhandlungsergebnis im Rahmen eines Interessenausgleichs mit dem Betriebsrat konkretisiert werden. Danach beginne die Umsetzung.

Die Ergo-Spitze hatte bereits im Dezember 2008 ? offensichtlich verfrüht ? eine Einigung mit den Vertretern des Betriebsrats bekanntgegeben (cash-online berichtete hier). Damals hieß es, die getroffenen Vereinbarungen umfassen den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2012 für den Innen- und den angestellten Außendienst. (hb)

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