Anzeige
Anzeige
15. Juli 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GDV: Kfz-Versicherer weiter in der Verlustzone

Der andauernde Preiskampf in der Kraftfahrtsparte drückt weiter die Ergebnisse der Schaden- und Unfallversicherer. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, werden die Kfz-Versicherer im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich ein Minus in Höhe von 500 Millionen Euro einfahren.

2008 hatte die Sparte der Branche bereits einen Verlust von 400 Millionen Euro beschert. Das ist umso bitterer, als das Segment mit 37 Prozent der gesamten Einnahmen die wichtigste Säule im S/U-Geschäft ist.

Einzig die Verbraucher profitieren vom Unterbietungskampf im Kfz-Policen-Markt: Laut GDV-Einschätzung werden die Prämien in diesem Jahr um weitere 1,5 Prozent sinken, nachdem sie bereits in 2008 um zwei Prozent nachgaben.

Kreditversicherer mit 300 Millionen Euro Verlust

Die Kreditversicherer erwarten für das laufende Jahr laut GDV einen Anstieg der Schadensaufwendungen um rund 50 Prozent. Somit könnte kombinierte Schadenkostenquote in Kredit-, Kautions- und Vertrauensschadenversicherung somit von zuletzt 87 Prozent auf mehr als 120 Prozent ansteigen. Dies würde einem versicherungstechnischen Verlust von rund 300 Millionen Euro entsprechen, so der Verband.

Insgesamt erwartet der GDV, dass der versicherungstechnische Gewinn in der S/U-Versicherung in diesem Jahr um 750 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro zusammenschmilzt. Einem auf Vorjahresniveau stagnierenden Prämienwachstum in Höhe von 0,2 Prozent stehe voraussichtlich ein um 1,5 Prozent ansteigender Schadensaufwand gegenüber. (hb/mo)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...