Anzeige
21. Januar 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Regierung dementiert Rettungspläne für Kreditversicherer

Private Kreditversicherer wollen und brauchen keine Hilfen aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, mit.

Staatliche Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzsituation seien nicht erforderlich. Die vom Bund im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets angedachten Unterstützungsmaßnahmen in der Exportfinanzierung beträfen nur staatliche Kreditversicherer, so der GDV.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erwägt das Bundesfinanzministerium (BMF), die staatliche Förderbank KfW zu nutzen, um Risiken von Exportkreditversicherern aufzukaufen, zu verbriefen und dann am Markt zu verkaufen. Damit hätten die Versicherer mehr Spielräume. ?Das sind im Moment Ideen. Da ist kurzfristig nichts entscheidungsreif?, so ein BMF-Sprecher gegenüber Reuters.

Die Versicherungslobby konterte einen Bericht des ?Handelsblatts?, wonach die Regierung mit weiteren Milliardenhilfen die Kreditvergabe an Unternehmen sichern wolle, indem die KfW die angespannte Finanzierungslage von Kreditversicherern durch den gezielten Aufkauf von Bilanzrisiken verbessern solle, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sagte gegenüber der Nachrichtenagentur auf die Frage, ob die KfW Bilanzrisiken von Kreditversicherern übernehmen könnte: ?Darüber habe ich noch nie nachgedacht.? In seinem Ministerium hieß es, im Blick habe man weniger die Kreditversicherer insgesamt, als die Exportkreditversicherer im Speziellen, so die Meldung weiter. Angesichts der Finanzkrise will die Bundesregierung in ihrem zweiten Konjunkturpaket den Rahmen für Bürgschaften und Kredite für Unternehmen auf 100 Milliarden Euro ausweiten. (hi)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Websites der Versicherer beliebter als Vergleichsportale

Versicherungskunden ziehen weiterhin die Internetseiten der Versicherungsgesellschaft (zehn Prozent) gegenüber Vergleichsportalen (sieben Prozent) beim Abschluss vor. Dies ist das Ergebnis der Studie “Kundenmonitor e-Assekuranz 2016” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...