Anzeige
Anzeige
12. Juli 2010, 15:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Beipackzettel: Kein Durchblick wegen mangelndem Standard

Die bisherigen Anforderungen an Produktinformationsblätter lassen Versicherern zu viel Spielraum. Die Beipackzettel sind uneinheitlich und Kostenvergleiche oftmals unmöglich, so das Fazit einer Studie des Instituts für Transparenz in der Altersvorsorge (ITA).

Kein-durchblick-tomaten-auf-den-augen in Beipackzettel: Kein Durchblick wegen mangelndem Standard

Das Berliner ITA hat die Produktinformationsblätter der 50 größten Lebensversicherer in Deutschland analysiert und festgestellt, dass kaum eines dem anderen gleicht. Die Konsequenz: Verbraucher sind nicht in der Lage, die tatsächlichen Kosten der Verträge zu vergleichen.

Das Problem der Beipackzettel: Das vom Gesetzgeber entworfene Dokument muss zwar inhaltlich richtig, übersichtlich und verständlich sein. Was dem ITA zufolge allerdings fehlt, sind Einheitlichkeit und Standardisierung.

Das Institut präsentiert in seiner Studie einen Vorschlag für die mögliche Ausgestaltung des Produktinformationsblatts – in tabellarischer sowie in ausformulierter Form. Dabei sei es wichtig, in mehrfacher Hinsicht über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen, so das ITA.

Zunächst sollten sämtliche Kostenarten erfasst werden, insbesondere die ganz wesentlichen Kapitalanlagekosten. Entscheidend sei, dass die Kosten von allen Versicherungsgesellschaften gleich ausgewiesen werden. Dabei richte sich die Darstellungsart, ob als absolute Zahl oder als Prozentwert, und der Bezugszeitraum, monatlich oder einmalig, nach der jeweiligen Kostenart. So müsse die Angabe der Abschluss- und laufenden Kosten zum Beispiel stets als eindeutiger Eurobetrag erfolgen, fordert das ITA.

Seite 2: Mit Tricksereien an die Spitze der Tarifvergleiche

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Ende der Globalisierung durch Trump?

Mit der Amtseinführung Donald Trumps als US-Präsident bricht für die Weltwirtschaft einer Studie der Schweizer Großbank Crédit Suisse zufolge eine neue Ära an. Der Amtseintritt könnte das Ende der Globalisierung bedeuten, wie wir sie kennen, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichen Untersuchung “Getting over Globalization”.

mehr ...

Berater

“Zeitenwende in der Anlageberatung in Deutschland”

Die Berliner Quirin Privatbank sieht durch die im kommenden Jahr in Kraft tretende EU-Richtlinie Mifid II eine neue Ära in der Bankberatung anbrechen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...