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29. November 2010, 17:58
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Signal Iduna meldet Trennung von Vorstand Fauter

Wolfgang Fauter (59) scheidet zum Jahresende als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna aus. Fauter, der fast 13 Jahre lang an der Spitze des Deutschen Rings stand, dessen Krankenversicherung im April 2009 mit der Signal Iduna fusionierte, verlasse den Vorstand „einvernehmlich“, betont die Gruppe in einer Presseerklärung.

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Wolfgang Fauter

Fauter war eine zentrale Figur im Tauziehen um die Hamburger Versicherungsgruppe Deutscher Ring, deren Sach- und Lebensversicherer zur Baloise gehören. Nachdem die Schweizer im November 2008 Umstrukturierungspläne bekanntgaben, die auf Widerstand stießen, ließen sie den Chef der Ring-Gesellschaften kurzerhand abberufen.

Der Aufsichtsrat der als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit von der Baloise unabhängigen Deutscher Ring Kranken stellte sich allerdings demonstrativ hinter Fauter. Ab sofort war dieser als Ring-Kranken-Anführer Symbol des Widerstands gegen die „Zerschlagungspläne“ aus Basel und wurde von der Ring-Belegschaft im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen getragen.

Anfang 2009 setzte die Signal Iduna die Seifenoper um den Ring fort, indem sie sich als Weißer Ritter anbot. Im Frühling nahm sie die Deutsche Ring Kranken unter ihrem Konzerndach auf und  bildete damit ein starkes Gegengewicht zur Baloise. Erst im Juni 2010 fand die Ring-Posse ein Ende und die Unternehmen erzielten Einigkeit. Fauter war im Gleichordnungskonzern Signal/Ring Kranken als stellvertretender Vorstandschef für die Bereiche Personalwesen Innendienst und Erstversicherer Ausland verantwortlich.

Gründe für die Trennung nennt die Signal Iduna nicht. Neben ein paar warmen Abschiedsworten von Signal-Chef Reinhold Schulte enthält die Pressemitteilung lediglich die Erklärung, Fauter habe nach der Fusion „sein Versprechen gegenüber den Mitarbeitern des Krankenversicherungsvereins eingelöst, sie in die neue Situation hinein zu begleiten und einen Arbeitsplatzabbau zu verhindern“. (hb)

Foto: Signal Iduna

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1 Kommentar

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