Anzeige
Anzeige
23. Mai 2012, 13:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kfz-Bestand: Huk knackt die neun Millionen

Die Huk-Coburg Versicherungsgruppe hat ihre Marktführerschaft im Kfz-Bestand stärken können: Nach Unternehmensangaben standen Ende 2011 8,99 Millionen Fahrzeuge unter Vertrag – ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu Ende April 2012 liegt der Bestand bei 9,1 Millionen.

Huk-Chef Wolfgang Weiler

Huk-Coburg-Vorstandschef Wolfgang Weiler

Gemessen an der Anzahl der versicherten Fahrzeuge konnte die Huk damit den Abstand zum langjährigen Branchenprimus Allianz vergrößern, die Münchner haben etwas mehr als acht Millionen Fahrzeuge im Bestand.

Wie die Coburger mitteilen, sind die Beiträge in der Autoversicherung erstmals wieder stärker angestiegen als der Bestand. Das Beitragsvolumen erhöhte sich in 2011 um 6,1 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro. 2010 lag der Prämienzuwachs bei 3,3 Prozent auf 2,34 Milliarden Euro.

Obwohl die Durchschnittsbeiträge erstmals seit Jahren wieder anzogen, reichte dies aber nicht, um den noch stärkeren Anstieg der Schadenaufwendungen zu kompensieren, erklärte Huk-Coburg-Vorstandschef Wolfgang Weiler. Die kombinierte Schaden-Kostenquote (Combined Ratio) in der Autoversicherung stieg von 102,3 auf 104,8 Prozent (Branche: 108 Prozent). Spartenübergreifend erhöhte sie sich die Schaden-Kostenquote der Coburger von 97,0 auf 98,9 Prozent.

Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen der Gruppe um 5,3 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro und übertrafen damit ebenfalls das Bestandswachstum: So steigerte das Unternehmen in den Haftpflicht-, Unfall- und Sachsparten ihren Bestand um 2,7 Prozent auf 31,5 Millionen Verträge.

Das Geschäftssegment Krankenversicherung erzielte ein Beitragswachstum von 6,1 Prozent. Im Bereich Lebensversicherungen nahmen die Coburger 3,1 Prozent mehr an Prämien ein. Mit 340,7 Millionen Euro fuhr der Konzern ein geringeres Ergebnis ein (2010: 412,2 Millionen Euro). Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 199,2 Millionen Euro (Vorjahr: 318,6 Millionen Euro). (lk)

Foto: Huk-Coburg

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Insurtechs unterzeichnen “Berliner Digital-Erklärung”

Auf Initiative des Maklerpools Blau direkt und des Insurtech-Unternehmens Knip haben am 13. Januar 2017 insgesamt 22 Insurtechs sowie zwei Maklerpools die “Berliner Digital-Erklärung” abgegeben. Ziel der Erklärung ist es, den digitalen Wandel der Branche voranzutreiben.

mehr ...

Immobilien

JLL: Hohe Zuwächse bei den Wohnungsmieten

Die Angebotsmieten für Wohnungen haben nach Angaben von Jones Lang LaSalle (JLL) in 2016 den höchsten Zuwachs der vergangenen Jahre verbucht. Der größte Anstieg wurde in Berlin registriert.

mehr ...

Investmentfonds

VanEck: 2017 markiert Start eines Gold-Bullenmarktes

Das Investmenthaus VanEck rechnet damit, dass in diesem Jahr eine langfristigen Gold-Hausse einsetzt.

mehr ...

Berater

BCA: Wüstenbecker verkauft Aktien

Wie der Oberurseler Maklerpool BCA mitteilt, veräußern Unternehmensgründer Jens Wüstenbecker und die Wüstenbecker GmbH & Co. KG ihre Aktien an der BCA AG. Vorübergehend übernimmt demnach die BBG aus Bayreuth das gesamte Aktienpaket. Mittelfristig soll es an weitere Unternehmen aus der Versicherungs- und Investmentbranche veräußert werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Klumpe Rechtsanwälte: Neue Struktur, mehr Service

Die 1982 von Rechtsanwalt Werner Klumpe gegründete Anwaltskanzlei KSP mit Sitz in Köln firmiert seit dem 1. Januar 2017 unter dem Namen “Klumpe Rechtsanwälte” und hat sich neu positioniert.

mehr ...

Recht

Rentenberater muss Gewerbesteuer zahlen

Die Einkünfte eines selbstständigen Rentenberaters unterliegen der Gewerbesteuer. Sein Berufsbild entspricht nicht den Vergleichsberufen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Dies entschied das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...