Anzeige
8. August 2013, 12:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

R+V setzt Altersvorsorge auf den Index

Die R+V Versicherung setzt in der Altersvorsorge auf das Prinzip “Indexbindung”: Ab sofort bieten die Wiesbadener eine Riester-, Rürup- und Betriebsrente an, deren Wertentwicklung an den Aktienindex EuroStoxx 50 gekoppelt ist. Alternativ kann der Kunde einen jährlich neu festgelegten Zins wählen.

Altersvorsorge: R+V setzt auf IndexbindungDie neuen “IndexInvest”-Produkte funktionieren so, dass die R+V ihren Kunden am Ende eines jeden Versicherungsjahres die monatlichen Wertentwicklungen des Euro Stoxx 50 gutschreibt. Die Wertentwicklung ist dabei auf einen monatlichen Höchstbetrag, dem sogenannten Cap, von derzeit 3,75 Prozent begrenzt.

Kunde kann sich für Index- oder Zinsbindung entscheiden

Sollte die Jahresperformance des Börsenbarometers, das die 50 wichtigsten Unternehmen der Eurozone repräsentiert, negativ ausfallen, erhält der Kunde keine Verzinsung, er muss aber auch keine Verluste erleiden – sieht man einmal von der Inflation ab.

Alternativ kann der Versicherte für sein angespartes Kapital eine garantierte Verzinsung von aktuell 3,2 Prozent vereinbaren. Über die Höhe der Verzinsung entscheidet der Versicherer jedes Jahr neu. Sicher ist allerdings sowohl bei der Index-, als auch bei der Zins-Variante, dass alle erzielten Erträge dem Vertrag einmal im Jahr dauerhaft gutgeschrieben werden.

Die neue Riester-Variante kann man ab einem laufenden Beitrag von monatlich zehn Euro abgeschlossen werden, der jährliche Mindestbeitrag muss bei 60 Euro liegen. Bei der Rürup-Variante beträgt der Mindestbeitrag 25 Euro monatlich (300 Euro jährlich), alternativ ist ein Einmalbeitrag ab 5.000 Euro möglich.

bAV-Variante richtet sich speziell an Gesellschafter-Geschäftsführer

Die Index-Alternative in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) wird in zwei Durchführungswegen angeboten – als Pensionszusage mit Rückdeckungsversicherung und als Unterstützungskasse. Beide Angebote richten sich laut R+V speziell an Gesellschafter-Geschäftsführer. Die bAV-Variante kann gegen einen laufenden Beitrag von mindestens 25 Euro monatlich (300 Euro jährlich) abgeschlossen werden; die Pensionszusage gibt es auch ab einem Einmalbeitrag von 5.000 Euro, hier sind auch jährliche Zuzahlungen möglich. (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...