6. Februar 2013, 16:55

Cardea.life nimmt Risiko-Zielgruppen in den Fokus

Beim Versicherer Cardea.life, ein Tochterunternehmen der Liechtensteiner Prisma Life, sieht man einen wachsenden Bedarf bei der Arbeitskraftabsicherung von Menschen mit Risikoberufen und geringem Einkommen. Dazu zählten körperlich Tätige, Unternehmer, Berufsstarter und Hausfrauen.

Markus Brugger, Prisma Life

Markus Brugger, Prisma Life

“Wir beobachten bei diesen Zielgruppen einen großen Bedarf an bezahlbarem Risikoschutz”, sagt Markus Brugger, CEO der Prisma Life. Cardea.life berät nach eigenen Angaben speziell Bevölkerungsgruppen, die aufgrund ihrer Berufs- und Einkommenssituation bisher kaum Chancen hätten, einen ausreichenden und bezahlbaren Basis-Risikoschutz zu erhalten.

Aus diesem Grund biete man mit der Multiriskpolice “Cardea safety first” einen Basisschutz an, der je nach Lebenssituation und Vorsorge-Budget des Kunden durch Zusatzbausteine erweitert werden könne. Der Versicherte vermeide somit Doppelabsicherungen und das Risiko, genau den Fall nicht abgesichert zu haben, der ihn gesundheitlich beeinträchtigen könnte, so Brugger.

Absicherung gegen fünf elemantare Lebensrisiken

Eine Hausfrau (35 Jahre) zahlt demnach als Nichtraucherin einen Monatsbeitrag von knapp 50 Euro. Damit hat sie sich im Rahmen der Police Cardea safety first gegen fünf elementare Lebensrisiken abgesichert. Die Hausfrau erhält eine monatliche Rente in Höhe von 1.000 Euro bei Unfallinvalidität und bei Verlust von Grundfähigkeiten (Sehen, Sprechen, Hören, sich Orientieren, Gebrauch beider Hände, Intellekt). Bei Tod oder schweren Krankheiten (Dread Disease) werden einmalig 12.000 Euro gezahlt. Die Versicherungsleistung ist laut Cardea.life nicht an einen bestimmten Beruf gebunden. Außerdem entfalle eine Verweisung auf andere Berufe.

Altersvorsorge trotz Invalidität

Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, so Brugger, dass die Hausfrau für rund sieben Euro im Monat eine Altersvorsorge abschließen könne. Demnach zahle Cardea.life monatlich, maximal 15 Jahre lang, bis zu 150 Euro in einen bestehenden Altersvorsorgevertrag der Kundin ein, sollte diese eine Rente aus dem Cardea safety first-Vertrag erhalten.

Auf Wunsch könne die versicherte Hausfrau auch in eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wechseln. Die BU-Option sei immer kostenfrei eingeschlossen, betont Brugger. Auch die Einmalzahlung im Todesfall und im Fall von schweren Krankheiten kann der Versicherte nach Angaben des Unternehmens individuell durch Zusatzbausteine erhöhen. (lk)

Markus Brugger, Prisma Life

Foto: Michael Zanghellini



Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Versicherungen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

12/2014

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – Kinderpolicen – Wohntrends – Leads – Besteuerung von Fonds

Ab dem 13. November im Handel.

Special 4/2014

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fondspolicen – Indexpolicen – Betriebliche Altersvorsorge – Berufsunfähigkeitsversicherung

Ab dem 28. Oktober im Handel.

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

Hanse Merkur mit neuem Service in der PKV

Die Hanse Merkur Versicherungsgruppe bietet ihren PKV-Versicherten eine verbesserte digitale Möglichkeit, Arzt-Rechnungen einzureichen. Eine überarbeitete App ermöglicht es den Kunden, Rechnungen auch ohne Barcode an den Versicherer weiterzuleiten.

mehr ...

Immobilien

BGH-Urteil zu Rechten des Mieters bei Brandschaden

Mieter, die einen Brand in ihrer Wohnung leicht fahrlässig verursachen, haben einen Anspruch auf Beseitigung des Schadens, sofern der Vermieter eine entsprechende Gebäudeversicherung abgeschlossen hat. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden.

mehr ...

Investmentfonds

Anleihen: Man GLG befürchtet steigende Ausfallraten

Angesichts der steigenden Wahrscheinlichkeit wieder anziehender Zinsen in den USA und Großbritannien raten die Fondsmanager des GLG Flexible Bond Fonds zu erhöhter Vorsicht.

mehr ...

Berater

Niedrigzinsphase verschärft Vermögensungleichheit

Knapp ein Drittel der Deutschen hat sein Anlageverhalten dem aktuellen Zinsumfeld angepasst, so eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Da demnach aber vor allem Besserverdienende auf die niedrigen Zinsen reagieren, nehme dadurch die Vermögensungleichheit zu. 

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL meldet 19 Flugzeug-Deals

Die KGAL-Gruppe konnte in den ersten neun Monaten 2014 im Rahmen unterschiedlicher Finanzierungsmodelle 19 Transaktionen mit verschiedenen Flugzeugtypen abschließen. Das Gesamtvolumen liegt bei über 400 Millionen US-Dollar.

mehr ...

Recht

Hansa Treuhand plant Beschwerde beim BGH

Das Hanseatische Oberlandesgericht hat die Berufung eines Schiffsfonds von Hansa Treuhand gegen ein Urteil des Hamburger Landgerichts in Sachen Rückforderung von nicht gewinnbezogenen Ausschüttungen zurückgewiesen (Az.: 11 U 42/14).

mehr ...