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7. April 2014, 10:08
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Visitenkarte: Unterschätztes Marketing-Instrument

Das Ziel einer Visitenkarte ist mehr als die bloße Wiedergabe von Kontaktdaten in einem dafür scheinbar speziell gewählten Format. Die Visitenkarte ist Teil des Außenauftritts, Teil der Unternehmens-Darstellung und sie ist immer Teil der Kommunikation. Viele Vermittler unterschätzen ihre Bedeutung.

André Wreth, Solvium Capital

Visitenkarte

Beispiel 1: Zuviel unnötige Information; Beispiel 2: Unseriöse Rückseite; Beispiele 3 und 4: Wenig aussagekräftige Grafiken/Verzierungen

Wir wissen von dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick, dass man “nicht nicht kommunizieren” kann. Ähnlich verhält es sich auch mit den Visitenkarten: Eine unpassende oder keine Visitenkarte wird bewusst oder unbewusst Einfluss auf die Kommunikation haben.

Hierbei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen Vorstandsvorsitzenden oder einen kaufmännischen Angestellten, einen Produktlieferanten, Partner oder Kunden handelt.

Wofür brauche ich als Berater eine Visitenkarte?

Aus meiner Erfahrung halte ich es für wichtiger, zunächst auszuführen, was eine Visitenkarte für einen Vermittler oder Berater nicht ist:

  • -> Sie ist keine direkte Werbefläche
  • -> Sie soll nicht den Platz zur Darstellung der eigenen Kreativität bieten
  • -> Sie soll keine Auskunft geben über private Freizeitaktivitäten

Beispiel gefällig?  Ich erhielt auf einer Messe vor einigen Wochen die Visitenkarte eines Maklers, auf welcher ein großes futuristisches Bild eines Feuerballs zu sehen ist. Auf die Frage hin, ob dieses Symbol eine besondere Bedeutung für seinen Betrieb habe, antwortete er: “Nein, ich fand es einfach nur schön.”

Das sollte Ihre Visitenkarte transportieren

Eine Visitenkarte ist wie ein Memo, das mich an die Person und wichtige Details zu dieser Person erinnern soll. Also muss die Visitenkarte transportieren, wer der Inhaber ist, gegebenenfalls in welcher Position er für welche Firma tätig ist und seine Adressdaten.

Ergänzt werden kann das Ganze um Ausbildungsabschlüsse oder akademische Titel. Achtung: weniger ist mehr. Wenn Sie in Ihrem bisherigen beruflichen Werdegang großen Wert auf Aus- und Weiterbildung gelegt haben, sollten Sie dies darstellen. Vermeiden Sie es jedoch, jede einzelne Ausbildung auf der Visitenkarte zu vermerken. Welcher Titel lässt Sie im besten Licht dastehen?

Seite zwei: Adressdaten einfach und schnörkellos

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