Anzeige
Anzeige
7. August 2015, 08:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erste Krankenkasse bezuschusst Fitnessmesser wie AppleWatch

Als erste Krankenkasse bezuschusst die AOK Nordost den Kauf elektronischer Fitnessmesser. Versicherte, die am “AOK-Gesundheitskonto” teilnähmen, bekämen für den Kauf solcher Geräte (Wearables) einmal in zwei Jahren einen Zuschuss von maximal 50 Euro, aber höchstens 50 Prozent des Anschaffungspreises, teilte eine Sprecherin der Krankenkasse am Donnerstag mit.

Fitnessmesser in Erste Krankenkasse bezuschusst Fitnessmesser wie AppleWatch

Eine AOK-Sprecherin begründete das Vorgehen der Krankenkasse damit, dass die Digitalisierung für viele Menschen längst im Alltag angekommen sei.

Dieser Zuschuss gelte für sämtliche Geräte, die Herzfrequenz, Streckenlänge, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und anderes dokumentierten, also für Fitnessarmbänder und Smartwatches – auch für die AppleWatch. “Ein einfacher Schrittzähler, der keine anderen Informationen ermittelt als die Schrittzahl, wird daher nicht bezuschusst.” Zuvor hatten “Frankfurter Allgemeine Zeitung” und “Süddeutsche Zeitung” darüber berichtet.

“Digitalisierung für viele Menschen längst im Alltag angekommen” 

Die Sprecherin begründete das Vorgehen der Krankenkasse damit, dass die Digitalisierung für viele Menschen längst im Alltag angekommen sei. “Das veränderte Konsumentenverhalten, aber auch die Zunahme von Volkskrankheiten bereits in der jüngeren Generation erfordern nach unserer Auffassung auch von gesetzlichen Krankenkassen innovative Wege in der Prävention zu gehen.”

Allerdings gibt es nicht nur bei Datenschützern Vorbehalte gegen solche Gesundheits-Apps. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) mahnte jüngst, jeder müsse wissen, dass mit solchen Apps persönliche Daten ins Internet gelangen könnten, die nicht ausdrücklich geschützt seien.

Quelle: dpa-Afx

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Die AOK sammelt damit noch mehr Daten, belohnt jetzt ein sportliches Verhalten. Und wenn der Kunde nicht mehr sportlich ist?

    Kommentar von Jan Lanc — 10. August 2015 @ 12:14

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...