Anzeige
26. Juni 2015, 07:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ilse Aigner: “Echte Anreize für längeres Arbeiten”

Die bayrische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner will die lahmenden Berliner Verhandlungen von Union und SPD über eine Verbesserung der sogenannten Flexi-Rente beschleunigen. “Viele Betriebe klagen über den Abgang hochqualifizierter Mitarbeiter, der Fachkräftemangel verschärft sich”, sagte Aigner.

Ilse-Aigner in Ilse Aigner: Echte Anreize für längeres Arbeiten

Die bayrische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner macht sich für arbeitswillige Senioren stark.

Die Flexi-Rente ist ein Projekt der Union: Wer länger arbeiten will als bis 65, soll das auch dürfen. Damit wollen CDU und CSU zumindest teilweise die Folgen der abschlagsfreien Rente mit 63 ausgleichen. Eine Ergänzung um die Flexi-Rente sei unverzichtbar, sagte Aigner. “Die SPD muss sich bewegen. Wir brauchen deutliche finanzielle Anreize für Arbeitgeber und Beschäftigte.”

Keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung

Nach Aigners Vorstellungen sollen für Arbeitnehmer im Rentenalter auch keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung mehr fällig werden – für Unternehmen sollten diese in jedem Fall gestrichen werden. Und die Beiträge zur Rentenversicherung sollten auch zu einer höheren Rente führen, sofern der Betreffende seinen Anteil freiwillig aufstockt.

Der Hintergrund: Die Flexi-Rente gibt es zwar schon, wird aber selten genutzt. Bisher zahlen die Arbeitgeber Rentenbeiträge für die Flexi-Arbeitnehmer im Ruhestandsalter – doch der Betreffende hat finanziell nichts davon, wenn er sich später tatsächlich zur Ruhe setzt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Ilse Aigner / CDU

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Ergo Direkt: Fintech-Manager wird neuer Vertriebschef

Manuel Nothelfer leitet ab sofort den Vertrieb der Ergo Direkt Versicherungen. Sein Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Online-Aktivitäten.

mehr ...

Immobilien

“Hausbau als Anknüpfungspunkt zur BU-Beratung”

Im zweiten Teil des Interviews mit Jörg Haffner, Geschäftsführer von Qualitypool, spricht er mit Cash. über die Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) und Cross-Selling-Ansätze zwischen Baufinanzierung und Versicherungen.

mehr ...

Investmentfonds

Diversifikation ist besonders wichtig

Mike Brooks von Aberdeen Asset Management sieht derzeit die Notwendigkeit einer breiten Diversifikation. Hierbei sollten auch alternative Investments nicht vernachlässigt werden. Dieser Ansatz habe den Vorteil, dass Höhen und Tiefen ausgeglichen und die Renditen sehr viel beständiger werden.

mehr ...

Berater

Privatbanken: Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

Deutsche Privatbanken planen, künftig nur noch Privatkunden durch den Einlagensicherung zu schützen. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mitteilt, werden die Banken im Rahmen einer Delegiertenversammlung im April über das Vorhaben abstimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Beste Stimmung bei Private-Equity-Managern

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Markt für Beteiligungskapital ist zum Ende des Jahres 2016 so gut wie zuletzt 2007. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im Schlussquartal um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Wann haften Kinder nicht?

Sind die Eltern pflegebedürftig und haben keine eigenen Ersparnisse mehr, dann müssen die Kinder für die Pflegekosten aufkommen – allerdings gibt es Ausnahmen wegen “unbilliger Härte”, wie das Oberlandesgericht Oldenburg kürzlich entschied.

mehr ...