Boeing Aktie: Konzern meldet erneuten Verlust, Barmittelzufluss wächst

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Eine Boeing-Passagiermaschine mit Boeing-Schriftzug ist von schräg unten vor tiefblauem Himmel im Gegenlicht zu sehen.
Bild: REC and ROLL - stock.adobe.com
Der Großraumjet 777X, dessen wiederholte Verschiebung im Vorjahr das Ergebnis belastete, soll laut Boeing frühestens 2027 erstmals ausgeliefert werden.

Boeing meldet für das dritte Quartal 2026 erneut rote Zahlen - doch der Verlust fällt deutlich kleiner aus als im Vorjahr. Die Boeing Aktie legte vorbörslich leicht zu, denn der Barmittelzufluss übertraf die Erwartungen. Was hinter den Zahlen steckt und was Boeing-Chef Ortberg zur 737-Max-Zulassung sagt.

Boeing hat für das dritte Quartal 2026 erneut einen Verlust gemeldet. Die Boeing Aktie zeigte sich im vorbörslichen US-Handel am Dienstag dennoch leicht fester.

Für die Monate Juli bis September weist der Flugzeugbauer aus Arlington ein Minus von 116 Millionen US-Dollar aus, umgerechnet knapp 104 Millionen Euro. Der Umsatz legte im gleichen Zeitraum zu. Zudem übertraf der bereinigte Barmittelzufluss die Erwartungen der Analysten deutlich.

Weltmarktführer bleibt weiterhin der europäische Konkurrent Airbus.

Boeing Aktie: Verlust schrumpft deutlich gegenüber dem Vorjahr

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum fällt der Verlust erheblich geringer aus. Zwischen Juli und September 2025 hatte Boeing noch 5,3 Milliarden US-Dollar in den roten Zahlen verbucht. Einen kleineren Fehlbetrag hatten Beobachter zwar erwartet. Die Verbesserung beim Barmittelzufluss fiel allerdings stärker aus als prognostiziert.

Der hohe Verlust aus dem Vorjahresquartal geht vor allem auf die erneute Verschiebung des modernisierten Großraumjets 777X zurück. Die erste Auslieferung des Modells ist inzwischen frühestens für das Jahr 2027 vorgesehen.

737 Max 7 und Max 10: Zulassung nach jahrelangem Verfahren erteilt

Boeing-Chef Kelly Ortberg sieht in der kürzlich erteilten Zulassung für die Mittelstreckenjets 737 Max 7 und Max 10 einen wichtigen Fortschritt. Der Prozess hatte sich zuvor über Jahre hingezogen.

„Aber wir sind noch nicht fertig“, sagt Ortberg. Der Manager betont, Boeing richte den Fokus weiterhin konsequent auf Sicherheit und Qualität.


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Anfang 2024 reagierte die US-Luftfahrtbehörde auf anhaltende Qualitäts- und Produktionsprobleme und verschärfte ihre Kontrolle über den Konzern spürbar. Diese strengeren Vorgaben hat die Behörde mittlerweile wieder etwas gelockert.

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