„Die Deutsche Finance Group stellt hierzu klar, dass weder die Deutsche Finance America noch andere mit der Deutsche Finance Group verbundene Gesellschaften bei diesen US-Investments als Zielfondsmanager tätig waren oder über eine diskretionäre Entscheidungskompetenz im Hinblick auf die Auswahl oder Durchführung der Investments verfügten“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.
„Kein operativer Entscheidungsträger“
Die Deutsche Finance America war demnach in den betreffenden Investments „kein operativer Entscheidungsträger und hatte keine Entscheidungs- oder Weisungsbefugnisse hinsichtlich konkreter Investitionen, Finanzierungen oder Verwertungen oder aber bei der Auswahl und Beauftragung von Projektentwicklern für die operative Umsetzung der US-Investments“.
Die Tätigkeit der Deutsche Finance America beschränkte sich demnach auf ihre vertraglich definierten, das heißt strukturierende, koordinierende sowie regulatorische Funktionen. „Eine inhaltliche Einflussnahme auf Investitionsentscheidungen erfolgte nicht und war auch nicht Aufgabe der Deutsche Finance America“, so die Klarstellung.
Hintergrund sind Berichte diverser Medien seit August 2025, wonach die Versorgungskammer mit verschiedenen Immobilienprojekten in den USA, darunter prominente Gebäude wie der Wolkenkratzer „Big Red“ in Chicago und die „Transamerica Pyramid“ in San Francisco, voraussichtlich Verluste erleidet. Die Projekte waren Gegenstand von institutionellen Club Deals beziehungsweise Joint Ventures, bei denen die Deutsche Finance entsprechende Funktionen übernommen hatte.













