Hypoport sieht sich auf Kurs: Jahresziele 2026 bestätigt

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Foto (KI): MdSona - stock.adobe.com
Finanzierungen sind ein das wichtigste Geschäftsfeld von Hypoport (mit KI generiertes Symbolbild).

Hypoport hält trotz geopolitischer Unsicherheiten an seiner Prognose für 2026 fest. Das Unternehmen erwartet weiteres Wachstum, steigende Marktanteile und einen starken Ergebnisbeitrag im Schlussquartal. Die Aktie reagierte im frühen Handel mit Kursgewinnen.


Der Finanzdienstleister Hypoport sieht sich auf Kurs zu seinen Jahreszielen. „Die geopolitischen Spannungen des ersten Halbjahres könnten bei einer Fortsetzung das Marktumfeld im zweiten Halbjahr noch negativ beeinflussen“, sagte Unternehmenschef Ronald Slabke bei Vorlage von endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal am Montag. Das Unternehmen dürfte jedoch erneut Marktanteile gewinnen und in den letzten noch verlustreichen Gesellschaften Wachstum erzielen. Dies werde sich positiv auf den operativen Gewinn (Ebit) auswirken. Zudem dürfte das Schlussquartal wieder einen hohen Ergebnisbeitrag beisteuern.


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Die Ziele für 2026 bestätigte der Manager. Im Gesamtjahr will das Unternehmen den Rohertrag weiterhin auf mindestens 280 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 40 bis 55 Millionen Euro erreichen. Die Aktie legte im frühen Handel um rund zwei Prozent zu und setzte damit ihren jüngsten Erholungskurs fort. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier jedoch um rund 30 Prozent an Wert verloren.

Operativer Gewinn legt um ein Fünftel zu

Die Berliner hatten bereits Ende Juli vorläufige Zahlen vorgelegt. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte das im SDax gelistete Unternehmen seinen Rohertrag wie bereits bekannt um fünf Prozent auf knapp 138 Millionen Euro. Der operative Gewinn legte um ein Fünftel auf 19,3 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Hypoport 13 Millionen Euro – gut ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Zum Firmennetz von Hypoport gehören Unternehmen, die digitale Lösungen für die Kreditwirtschaft, den Wohnungsmarkt und für Versicherungen anbieten. Größtes Segment ist Europace, eine Plattform für Finanzierungen von Immobilien, Bausparprodukte und Ratenkredite. Zu der Gruppe gehören auch der Finanzierungsvermittler Dr. Klein und der Maklerpool Qualitypool.

Hypoport war aus der Fusion der 1954 gegründeten Dr. Klein & Co. AG und der Europace AG hervorgegangen. Konzernchef Slabke selbst hatte als Geschäftsführer bei Dr. Klein angefangen und Hypoport 1999 in einem von ihm organisierten sogenannten Management-Buyout übernommen. (dpa-AFX)


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